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Schubert Concert Overtures
Ouvertüre B-Dur D 470

Ouvertüre „im italienischen Stile“ C-Dur D 591

Ouvertüre e-Moll D 648

Ausgezeichnet von Deutschlandradio Kultur (CD der Woche), Radio Ö1 (Pasticciopreis & CD des Tages), NDR Kultur (CD der Woche), Kulturradio rbb (CD der Woche) und Radio Stephansdom (CD des Tages).

Empfohlen von Early Music Review, DRS2, SWR2, Musik an sich, DrehPunktKultur, Concerto, Toccata, Falter, OÖ Nachrichten und Kleine Zeitung

Franz Schubert (1797-1828)
Konzertouvertüren
Sinfonie Nr. 5

L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin

Konzertouvertüren D 470, 556, 590, 591, 648
Sinfonie Nr. 5 D 485

(deutsche harmonia mundi / Sony Music 2012)

Ein einzigartiges Projekt […]
Michi Gaigg sucht mit ihrem Barockorchester nie den einfachen Weg, es muss eine Herausforderung sein. Und so ist auch die Schubert-CD ein Schritt ins Ungewisse, was das nahezu unbekannte Repertoire betrifft, aber auch was die Ausführung betrifft. Aber es lohnt sich. Wie viel Ironie, augenzwinkernde Theatralik und echte Dramatik in diesen Ouvertüren stecken, zeigt sich erst, wenn man Schubert gegen den Strich bürstet bzw. im instrumentalen Originalton hört. Eines steht fest: Nach dieser CD hört man Schubert ein bisschen anders.
Deutschlandradio Kultur, CD der Woche, Haino Rindler, 18. Juni 2012

Klare Konturen
Das gab es so noch nie zu hören: Zum einen haben Gaigg und ihr L’Orfeo Barockorchester Schuberts B-Dur-Ouvertüre zum ersten Mal auf historischen Instrumenten eingespielt. Und zum zweiten hat der Anfang des Werks wahrscheinlich noch nie so „sprechend“, so fein rhetorisch ausdifferenziert geklungen. Gaigg interpretiert Schubert ganz aus dem Geist der historischen Aufführungspraxis heraus. […]

Dramatisch und kontrastreich
Klein ist die Orchesterbesetzung in Schuberts fünfter Sinfonie B-Dur, groß die Wirkung, die Gaigg mit ihrer Interpretation des Stückes erzielt: Keine heitere Idylle, gemalt mit pastoralen Pastellfarben, tischt sie dem Hörer auf. Vielmehr kehrt sie die dramatischen, manchmal geradezu nervösen Seiten des Werkes hervor. Dazu bedient sie sich recht scharfer Kontraste, die sich auch in ihrer Interpretation der Konzertouvertüren wiederfinden.
Gaigg hat Schuberts Orchestermusik klar durch die barocke Brille betrachtet, herausgekommen ist aber kein rücksichtslos „barockisierter“ Schubert, sondern ein sehr ansprechender Schubert, der mal richtig schroff und laut werden kann, dessen Musik aber auch genug Raum für kammermusikalisch-intime Momente bietet. Unbedingt hörenswert!
NDR kultur, CD der Woche, Jan Ritterstaedt, 20. Juni 2012

Schubert ist Alte Musik.
[…] wie klingt denn da der erste Satz der 5. Symphonie? Gleich der Beginn weich, geschmeidig im Metrum; auf ganze Takte empfunden. Dann kräftig, impulsiv, viel dramatischer als man diese als recht harmlos verschriene Symphonie in Erinnerung hat. […] In dieser Wiedergabe werden semantische Verbindungen von Schubert zur Barockmusik ziemlich deutlich. Und das alte Instrumentarium, welches das Orchester verwendet, lässt auch manche neue Klangbalance zu. Besonders in den Bläserstimmen wird dies gut und deutlich hörbar. […]
Weiters enthält diese CD etliche Ouvertüren Schuberts […] die kennen zu lernen allemal lohnend ist. Das stilistisch vielleicht interessanteste Werk […] komponiert 1819, mit großer Blechbläserbesetzung und in mancher Hinsicht auf Schuberts späte Sinfonien hinweisend:[…] die Ouverture in e-moll D 648.
Radio Ö1, CD des Tages, Gustav Danzinger, 29. Juni 2012

[…] mich beeindruckt, wie sie mit ihrem ganz eigenen Stil zu interpretieren mich auch Schubert anders hören lässt. Das ist ein starkes Hell-Dunkel, also weder glattgebügelt auf nette Oberfläche noch tiefgründelnd, dass einem schwer ums Herz wird und in den schnellen Sätzen ist sie eh voll im Element.
DRS 2, Musikmagazin, Lislot Frei, 30. Juni 2012

[…] Gaigg und ihr Orchester gehen das Werk tänzerisch an, ohne es je auf die leichte Schulter zu nehmen. Scharfe Kontraste und dramatische Momente sind ebenso erlaubt wie die intimen Augenblicke in Schuberts Musik. Romantik im barocken Gewand, die durchaus eine Entdeckung wert ist.
Falter, Miriam Damev, 4. Juli 2012

Scharfe Akzente und donnernde Tutti
[…] Aber so, wie das L’Orfeo Barockorchester sie [Schubert: Sinfonie Nr. 5] spielt, hört man sie selten: Schlank, direkt und: auf historischen Instrumenten. Das ist vor allem für vier der fünf Ouvertüren neu. In akribischer Kleinarbeit hat die Orchesterleiterin Michi Gaigg die originalen Manuskripte untersucht und sie für ihr Ensemble eingerichtet. Diese Sorgfalt hört man der Aufnahme an. Scharfe Akzente und fast schon donnernde Tutti durchbrechen immer wieder die leichten Melodien.

Michi Gaigg verschafft uns mit diesem Album einen glasklaren Blick auf den jungen Schubert.
Kulturradio rbb, CD der Woche, Ulrike Klobes, 9. Juli 2012

Ein Schock für alle philharmonisch verwöhnten Schubert-Ohren. Schroff, aber sehr, sehr farbenreich. Völlig ohne romantische Patina – entstaubt.
Radio Stephansdom, CD des Tages, 17. Juli 2012

Wurzeln und Wege
[…] Mit viel Feuer und Energie begibt sich das Orchester [in Schuberts 5. Sinfonie] auf eine rasante Fahrt zwischen hoch auffahrenden Tuttiwellen und lieblichen Solo-Einwürfen. Der permanente Wechsel zwischen klassisch-heiteren Momenten und düsteren Abgründen romantischer Wesensart ist selten derart konsequent ausgekostet worden. Ironische Brechungen und scharfkantige Konturierungen inklusive. Das historische Instrumentarium sorgt dabei für ein holzfarbenes Timbre, aber auch für eine transparente Verteilung der Gewichtung. Nach dem sehnsuchtsvollen Andante und dem zackig tänzerisch genommenen Menuetto setzten die Musiker sodann das Allegro Vivace unter Starkstrom: Kratzbürstig-freche Einwürfe wechseln sich mit dramatischem Furor ab. Der Weg führt ganz klar von Mozarts Geist in Klangwelten bzw. Abgründe von beethovenscher Prägung.
[…] Noch eigenständiger und experimenteller kommt die e-moll-Ouvertüre daher. Mit opulent besetztem Orchester (vier Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen) wird hier ein wahrer Farbenrausch entfaltet, den das L’Orfeo Barockorchester sorgsam auskostet und zum blühen bringt.
Insgesamt eine erfrischend neuartige Schubert-Erfahrung, die man nicht missen möchte.
www.musikansich.de, Sven Kerkhoff

Originalcharme
[…] Und die Qualitäten des einst von Dirigentin Michi Gaigg gegründeten Ensembles der historisch informierten und fundierten Interpretationskunst leuchten auf: Keine Phrase beiläufig, jede Pointe markant und bewusst in Einsatz gebracht, klangliche Lebendigkeit und Vielfalt an musikalischen Schattierungen. Alles lebt, hat eine hohe Unmittelbarkeit und dabei auch Eleganz. […]
Ö1 Pasticcio-Preis in Kooperation mit dem Standard

Die Dramatik beim Wort genommen
An Schuberts 5. Sinfonie in B-Dur D 485 haben sich schon andere Ensembles auf Originalinstrumenten versucht. […] Michi Gaigg benötigt nur halb soviel Ausführende, um zu verblüffender, ja geradezu überrumpelnder Sehweise zu gelangen. Steht Schuberts Werk, von seiner Entstehungszeit September 1816 gesehen, zwar eigentlich noch am Ende seiner wesentlich vom lyrischen Lied geprägten Phase, so gelingt es dem phänomenal musizierendem L’Orfeo Barockorchester, der dem Werk unterschwellig innewohnenden Dramatik gerecht zu werden. Diese wird in den meisten Wiedergaben ja leider negiert. Das gilt nicht nur für das nachweisbar durch Mozarts G-Moll-Gegenstück KV 550 inspirierte Menuett.
Geschärft ausgespielte Akzente, harsch ausgehörte, absolut plausible Klangfarben belegen, wie es wohl trotz aller scheinbarer lieblicher Kostümierung, schon damals in Schuberts Unterbewusstsein ausgesehen haben mag. So kühn war beispielweise die Modulation des Seitenthemas im Andante noch nie zu vernehmen. Hut ab vor derart konsequenter Deutung!
Zusätzlichen Reiz bietet die CD durch fünf Konzertouvertüren, die in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zur „Fünften“ entstanden sind. […]
DrehPunktKultur, Horst Reischenböck, 31. Juli 2012

[…] wenn das L’Orfeo Barockorchester spielt, dann sprudelt es nur so vor Vergnügen […] eine CD mit viel Entdeckungspotenzial!
SWR2 Treffpunkt Klassik, Ulla Zierau, 8. August 2012

[…] vier der fünf Konzert-Ouvertüren erklingen hier zum ersten Mal im „historisch orientierten“ Klang, also eher trocken und herb und deutlich abgehoben von aller biedermeierlichen Gemütlichkeit, und man wundert sich, warum diese großartigen Pretiosen so lange darben mussten. Die beiden Ouvertüren in D-Dur (D 556) oder e-Moll (D 648) strotzen geradezu vor innovativen Ideen. Die zeitgleich komponierte 5. Sinfonie, die vielleicht schönste Hommage Schuberts an Mozart, bildet den musikalischen Höhepunkt des extravaganten Programms.
Crescendo, Ausg. 05/12, Attila Csampai, 5. September 2012

[…] jede Art von lieblicher Verharmlosung straft diese zupackende, impulsive, dramatische Interpretation [von Schuberts 5. Sinfonie] Lügen […] so klein besetzt und so atemberaubend musiziert!
Ö1 – Apropos Musik, Renate Burtscher, 10. Oktober 2012

Prächtig kommen sie daher […], aber auch musikantisch und melancholisch und sogar mit dunklen, schwarzen Tönen verschattet.
Da ist der ungestüme junge Schubert drin […]. Da ist aber auch schon der nachdenkliche, grüblerische Schubert zu spüren, der Klangmagier und Zweifler. Herrlich geschmeidig, locker und durchsichtig musiziert von einem Orchester, das sich in 15 Jahren eine schöne Souveränität erarbeitet hat und jetzt auf einem Weg ist, auf dem die Begeisterung bleibt und zugleich die Ausdruckskraft zunimmt.
DRS2, CD-Tipp, Florian Hauser, 8. Oktober 2012

Diejenigen, die immer noch die Wirksamkeit dieses Repertoires mit historischem Instrumentarium bezweifeln, sollen sich den farbigen und charaktervollen Schmelzklang der Bläser auf dieser CD anhören. Noch selten hat man das Wechselspiel zwischen Flöte und Oboe so verzaubernd süß vernommen wie am Anfang der Durchführung im ersten Satz der B-Dur Sinfonie. […] Gaiggs Herangehensweise in diesem Satz, wie im ganzen Werk, ist […] bewundernswert geradlinig, jedoch ohne auf Eleganz und Charme zu verzichten.
Das Tempo des zweiten Satzes ist meiner Meinung nach perfekt getroffen. Die Balance zwischen Bläser und Streicher ist ideal und in den stürmischen Zwischenspiele gibt es genügend Kraft und Gewicht […] Das Trio des Menuetts kommt unwiderstehlich beschwingt daher – vielleicht können nur österreichische Musiker so spielen?
Early Music Review, Brian Robins, Oktober 2012

Für Connaisseurs.
OÖ Nachrichten, Klassik-Kopfhörer (Was ist los), Michael Wruss, 23. November 2012 – 6 von 6 Sternen

Frisch und harsch musiziert das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg Frühwerke Franz Schuberts. […] es spürt mit Elan und rhythmischem Biss Dramatik und Theatralik auf, die man beim Lyriker Schubert kaum erwartet hat.
Kleine Zeitung, Ernst Naredi-Rainer, 26. November 2012 – 5 von 5 Sternen

[…] Überhaupt ist es dieses alles grundierende Feuer, das uns in den Interpretationen Michi Gaiggs und ihres Orchesters zu einer neuen Sicht auf Schubert führt. […] Bitte mehr davon!
Concerto, Olaf Krone, Nov./Dez. 2012

[…] eine Interpretation mit Ecken und Kanten. Bezeichnend ist das Menuett (Sinfonie Nr. 5): hier macht der elegant-tänzerische Gestus Platz für bissige Akzente. Eine mitreißende und aufschlussreiche Produktion.
Toccata – Alte Musik aktuell, Johan van Veen, Jan./Feb. 2013

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