Ausgezeichnet von scherzo – Discos Excepcionales de octubre de 2026
Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Suiten aus „Zoroastre“ (Fassung 1749) &
„Les Indes galantes“ (Fassung 1736)
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin
(cpo 2026)
Eine wunderbare Aufnahme, ein Geschenk, das sich das Ensemble selbst gemacht hat.
nmz – neue musikzeitschrift, Michael Kube, 1. Mai 2026[…] Das ist von einer Eindringlichkeit, dass die Spannung regelrecht knistert. Doch auch in den galanten Gavotten, Menuetten und Tamorins kann das Ensemble unter Michi Gaigg voll überzeugen.
Fono Forum, Martin Demmler, Mai 2026[…] herrlicher französischer Barock, voller Klangfarben und Affekte. Dem Ensemble zuzuhören, ist eine Freude, es agiert lustvoll, verspielt und mitreißend zugleich.
FALTER, Miriam Damev, 7. April 2026[…] Die Schönheit und innere Vielfalt von Rameaus farbenprächtiger Orchestermusik kommt in diesen Suiten fast noch besser zur Geltung als in den ausladenden Opern.
[…] Und Michi Gaigg und ihre „orpheischen“ Mitstreiter gehen in beiden Suiten wieder mit einem tänzerischen Elan, einer rhythmischen Präzision und einer Klarheit zu Werke, dass man sofort angesteckt wird von ihrer Spielfreude und ihrem rauen Charme und gar nicht genug bekommen kann von diesen raffinierten, kurzen Orchesterminiaturen, die uns die Pracht und das Lebensgefühl einer längst vergangenen höfischen Kunstform nahebringen.
RONDO, Attila Csampai, 21. Februar 2026[…] Die langjährige Vertrautheit der österreichischen Dirigentin mit dem französischen Barock zeigt sich in der Selbstverständlichkeit, mit der sie diese Musik behandelt. Ihr Dirigat verbindet Energie und Eleganz mit einem ausgeprägten theatralischen Gespür. Das Orfeo Barockorchester teilt diese Sensibilität voll und ganz: Die Artikulationen sind prägnant, die Rhythmen atmen, und die historischen Instrumente entfalten eine reichhaltige Klangpalette.[…]
Rameau verstand es, schon wenigen Tanztakten eine unverwechselbare Identität zu verleihen. Gaigg und das L’Orfeo Barockorchester lassen dessen rhythmischen Schwung, die instrumentale Fantasie und jene außergewöhnliche Fähigkeit wieder aufleben, den Eindruck zu erwecken, das Orchester befinde sich stets in Bewegung.
Sonograma Magazine, Núria Serra, 29. September 2026

