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Schubert Complete Symphonies & Fragments
Ouvertüre D-Dur D 2G (Fragment)

Sinfonie B-Dur D 125, Trio

Sinfonie B-Dur D 485, Allegro vivace

Sinfonie h-Moll D 759, Andante con moto

Sinfonie C-Dur D 944, Andante con moto

Ausgezeichnet von Preis der deutschen Schallplattenkritik (Longlist 01/2022), Toccata (CD des Monats), DIE ZEIT (Jahres-Musikempfehlungen 2021), Die Presse (Bestenliste 2021 – Klassik: Bronze), Radio télévision belge (Le Choix musical de Musiq’3), DIAPASION (5 Stimmgabeln), Radio Klassik (CD des Tages)

Franz Schubert (1797-1828)
Sämtliche Sinfonien und sinfonische Fragmente

CD I:
Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82; Ouvertüre D-Dur D 2A*
Sinfonie D-Dur D 2B*; Ouvertüre D-Dur D 2G*
Fragmente zweier Orchesterstücke D 74A* & 71C*
Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125; Fragment eines Orchesterstücks D 94A*

CD II:
Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“
aus: Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“: [Scherzo.] Allegro

CD III:
Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 „Tragische“
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589 „Kleine C-Dur“
Sinfonie E-Dur D 729

CD IV:
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur“

L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin

* Ersteinspielungen

(cpo 2021)

Ich würde wetten: so haben Sie die großen und berühmten Symphonien Schuberts noch nie gehört – technisch perfekt wie viele andere Aufnahmen, aber klanglich völlig anders! […]
ORF Ö1, Hans Georg Nicklaus, 14. Dezember 2021

CD des Monats
Eine fulminante Referenzaufnahme mit Biß!
Toccata – Alte Musik aktuell, Wolfgang Reihing, Jan/Feb 2022

Für Lieder, für deren Poesie und Sprachgebundenheit, hat Michi Gaigg ein Faible. Das Wienerische, das volkstümliche Tänzerische, die österreichische Volksseele bei Schubert sind ihr vertraut nah. Aber auch die Unvollendete und die riesige C-Dur-Sinfonie klingen bei ihr nach Lied, Volkstanz, Wien. Immer wieder aber schlägt etwas katastrophisch die Welt aus den Angeln Sprengendes durch, Gaigg lässt das unangestrengt spontan aufblitzen. […]

Süddeutsche Zeitung, Reinhard Brembeck, 23. Dezember 2021

It is the ‘Great’ C major that is perhaps the gem of the present set: a notably intense performance, played with tireless propulsion and infectious fervour.
Gramophone Magazine, D. Threasher, Februar 2022

Es gibt mehr als eine „Unvollendete“, und ein geniales Kind ist ernst zu nehmen […]
Überhaupt diese „Unvollendete“: Kein mystisches Raunen aus unkonturiertem Dunkel macht bei Gaigg und L’Orfeo den Anfang, sondern ein kreatürliches Ächzen, das sich später zu gruseliger Schroffheit steigert und im Andante körperlos fahl wird – das Gegenteil von Biedermeier, gemalt in den Farben des „Originalklangs“, alt und modern zugleich. […]

Gaiggs Zugang ist unprätentiös und intuitiv, auf rhetorische Kniffe und erhobene Zeigefinger à la Harnoncourt verzichtet sie. Herzhaft, mit Animo und jugendlichem Elan schlägt zumal in den Jugendsymphonien eins bis sechs ein Bursch auch mal auf die Pauke, im wörtlichen Sinn, und die Farben der alten Holzbläser leuchten in Tempi, die virtuos prickeln, aber nie überzogen sind. Doch überall kann die Düsternis lauern – sogar in der so schelmisch-überschäumenden Zweiten, einem Höhepunkt dieser Sammlung. […] Er kenne keine lustige Musik, soll Schubert einmal gesagt haben.
Man hört es.
Die Presse, Walter Weidringer, 13. Dezember 2021

[…] Vor allem aber liegt es an der Konsequenz, mit der Michi Gaigg und ihre fabelhaften Musiker den oft als Beethoven-Epigonen geschmähten Schubert als originären Sinfoniker rehabilitieren. Die viel beschworene Balance zwischen Streichern und Bläsern, hier ist sie verwirklicht, und den Reichtum an Orchesterfarben nutzt die Dirigentin, um die Strukturen der Musik fast reliefartig hervortreten zu lassen. Schubert, fern jeder Gemütlichkeit.
Concerti.de, Frank Armbruster, 17. November 2021

Musik, durch die ein Ruck geht
Töne einer Romantik des Aufbruchs, jubilatorische Verheißung utopischer Horizonte, Musik, durch die ein Ruck geht: Das ist Schuberts große C-Dur-Sinfonie bei Michi Gaigg und L’Orfeo mehr noch als in anderen trefflichen Einspielungen. […]
Stereoplay, Martin Mezger, Jänner 2022

Lohnt es sich also, nochmals einen weiteren Zyklus anzuhören? Ja, auf alle Fälle! Das L’Orfeo Barockorchester räumt mit so manchen Schubert-Vorurteilen auf, oder besser gesagt: rückt sie ins rechte Licht. […] Kein romantisches Überhöhen stört die Linienführung und der wunderbar transparente Klang zeichnet das Ringen des jungen Schubert um die sinfonsiche Form nach. […]

Die frühen wie die kleinen Werke behalten ihren mitunter recht spröden, ja fast schülerhaften Klang. Aber die späten Sinfonien entfachen geradezu ein Feuerwerk der Klangfacetten. Agil und charmant führt die Dirigentin ihr Orchester durch die Motive und Entwicklungen, nimmt die Hörenden mit auf die Reise in verhangene und nicht selten verträumte Landschaften. […]
Das Orchester, Markus Roschinski, Juni 2022

Geschickt dosiert und ganz aus dem Schubert’schen Verständnis heraus verbindet Michi Gaigg in ihrer Lesart die historische Aufführungspraxis mit dem romantischen Geist. Dabei trifft sie ein paar gute Entscheidungen: stetes schwungvolles Vorwärtsdrängen, aber ohne je hastig zu sein, luftige Klangtexturen, grosse Kontraste und federnde Rhythmen dank der kraftvollen Bogenstriche von Celli und Kontrabass. Mit grossem Atem werden die Linien ausgesungen und somit die poetischen Klangfarben freigesetzt, während die österreichische Tanzfreudigkeit und Schuberts Nähe zur Volksmusik besonders in den Menuetten hörbar werden.
DiAPASON 04/2022, Remy Louis

[…] Die Einspielung punktet durch Kraft und Kernigkeit, wobei die Holzbläser gleichwohl mit einer delikaten Phrasierung glänzen.
Wiener Zeitung, Christoph Irrgeher, 7. Dezember 2021

[…] Selten noch wurde Schuberts Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 so hinreißend, voller Verve und explizit ausgekostet wie hier vom L’Orfeo Barockorchester. Das lässt sowohl Mitbewerber auf Original­instrumenten wie gestandene Philharmoniker hinter sich. […]
DrehPunktKultur, Horst Reischenböck, 20. Dezember 2021

[…] Frische und Prägnanz, Emotion und Transparenz zeichnen die Neueinspielungen aus, mit besonderer Ausleuchtung der ‚Zwischentöne‘, die bislang kaum je zu hören waren; vor allem auch den ‚leisen Tönen‘ wird mit viel Feingefühl nachgespürt. […]
Klassik.com, Jürgen Schaarwächter, 26. November 2021

 

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