Termine
Beschreibung
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sinfonia IX C-Dur MWV N 9 „Schweizer Sinfonie” (vollendet 12. März 1823) Ouvertüre C-Dur op. 24 „Nocturno“ MWV P 1 (Fassung für 11 Blasinstrumente, datiert: Berlin, am
Beschreibung
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sinfonia IX C-Dur MWV N 9 „Schweizer Sinfonie” (vollendet 12. März 1823)
Ouvertüre C-Dur op. 24 „Nocturno“ MWV P 1
(Fassung für 11 Blasinstrumente, datiert: Berlin, am 27. Juni 1826)
Sinfonia VIII D-Dur MWV N 8, Fassung für großes Orchester (30. November 1822 bis Ende Februar 1823)
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin
Leipz. Str. No. 3 am 7 July
im Garten 1826.
Geliebteste Schwester!
Ich wollt’ ich wär’ ein Zander; denn außer dem guten Geschmack, auf den ich sehr erpicht bin, und der allen Zandern angeboren ist, haben Sie auch das Vorrecht sich den ganzen Tag zu baden, und das Wasser hat 22°. Dann brauchen Sie weder Gesichter, noch Cour, noch Ouverturen zuzu-schneiden, kurz es sind glückliche Geschöpfe, mit mir verglichen …
(Felix an Fanny Mendelssohn Bartholdy in Bad Doberan)
Wieviel Mühe das Komponieren Mendelssohn kostete, können wir aus diesen Zeilen erahnen. Als Ausführende und als Publikum schätzen wir uns so glücklich wie die Zander!
Beginn
Montag, 9. November 2026 19:30
12Dezember18:30Georg Friedrich Händel - The Messiah HWV 56Salzburg - Stiftung Mozarteum, Großer Saal
Beschreibung
Georg Friedrich Händel (1685-1759) The Messiah HWV 56 Oratorium in drei Teilen (1742) Lydia Teuscher, Sopran Melissa Zgouridi, Alt Virgil Hartinger, Tenor Daniel Okulitch, Bass Collegium Vocale Salzurg L’Orfeo Barockorchester Ivor Bolton, Dirigent Stimmen
Beschreibung
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
The Messiah HWV 56
Oratorium in drei Teilen (1742)
Lydia Teuscher, Sopran
Melissa Zgouridi, Alt
Virgil Hartinger, Tenor
Daniel Okulitch, Bass
Collegium Vocale Salzurg
L’Orfeo Barockorchester
Ivor Bolton, Dirigent
Stimmen Sie sich mit Händels unvergänglichem Oratorium auf die Weihnachtszeit ein und erleben Sie die ganze Vielfalt barocker Affekte in einem Werk von zeitloser Schönheit und überwältigender Dramatik.
Beginn
Samstag, 12. Dezember 2026 18:30
Veranstalter
Beschreibung
„Lauter Wonne, lauter Freude“ Vorweihnachtliches aus dem Deutschland des 18. Jahrhunderts Das Programm bildet einen bunten Strauß von geistlichen Kantaten für den Hausgebrauch, galanter Hofmusik und Musik für die damalige Bildungsschicht: Georg
Beschreibung
„Lauter Wonne, lauter Freude“
Vorweihnachtliches aus dem Deutschland des 18. Jahrhunderts
Das Programm bildet einen bunten Strauß von geistlichen Kantaten für den Hausgebrauch, galanter Hofmusik und Musik für die damalige Bildungsschicht:
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
„Lauter Wonne, lauter Freude“, Kantate zum 4. Adventsonntag TWV 1:1040
für hohe Stimme, Blockflöte und B.c.
(aus: Harmonischer Gottesdienst, Hamburg, 1725)
Christoph Schaffrath (1709-1763)
Triosonate g-Moll für Oboe, Blockflöte (orig. Violine) und B.c. CSWV E:18 (1760)
Allegro – Largo – Presto
Georg Philipp Telemann
Sonata II g-Moll
für 2 Oboen ohne Bass
(aus: 18 Canons mélodieux ou 6 sonates en duo, Paris, 1738)
Presto – Largo – Vivace
Duetto II C-Dur TWV 40:125
für 2 Blockflöten ohne Bass
(aus: Second livre de duo pour deux violons, fluites ou hautbois, Paris, 1752)
Vivace – Moderato – Allegro
Christian Ludwig Boxberg
„Der Engel des Herrn lagert sich“, Kantate zum Michaelisfest
für Sopran, 2 Oboen und B.c.
Georg Philipp Telemann
„Da, Jesu, Deinen Ruhm zu mehren“, Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis TWV 1:531a
für hohe Stimme, Blockflöte, Oboe und B.c.
(aus: Fortsetzung des Harmonischen Gottesdienstes, Hamburg, 1731-32)
Triosonate d-Moll TWV 42:d11 (1708-1712)
für zwei Oboen und B.c.
Gravement – En Menuet – Lentement – Gayement
Christian Ludwig Boxberg
„Komm Ehrenprinz“, Kantate zum 1. Adventsonntag
für Sopran, zwei Oboen, Viola da gamba und B.c.
Johanna Falkinger, Sopran
L’Orfeo Barockensemble
Carin van Heerden und Philipp Wagner, Oboe und Blockflöte
Matthias Müller, Viola da gamba
Jean-Christophe Dijoux, Cembalo
Beginn
Sonntag, 13. Dezember 2026 19:00
Beschreibung
Georg Philipp Telemann (1681-1767) Sonate e-Moll für 2 Oboen, Fagott, Streicher und B.c. TWV 50:4
Beschreibung
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Sonate e-Moll für 2 Oboen, Fagott, Streicher und B.c. TWV 50:4
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto g-Moll „La Notte“, RV 439
Henry Purcell (1659-1695)
Suite aus „The Fairy-Queen“ Z 629 (1692)
Jean de Cambefort (1605-1661)
Ouvertüre aus „Ballet Royal de la Nuict“ (1653)
Marc Antoine Charpentier (1643-1704)
„La Nuit“ aus der Grand motet „In Nativitatem Domini Canticum“ H 416
Marin Marais (1656-1728)
„Plainte“ und „Petite Passacaille“ aus den „Piéces en Trio“, 2. Suite in g-Moll (1692)
Georg Philipp Telemann
Concerto E-Dur für Viola d’amore, Oboe d’amore, Flauto traverso, Streicher und B.c. TWV 53:E1
L’Orfeo Barockorchester
Carin van Heerden, Oboe, Blockflöte & musikalische Leitung
Nicht erst Johann Wolfgang von Goethe stellt fest, dass die Nacht als ein tiefgründiges Tor zu verborgenen Gedanken fungieren kann. Schon den Menschen des Barocks galt die Nacht als eine Zeit des Reflektierens, des Nachsinnens, des Hervorholens von Sorgen oder Freuden. Wobei dieser stets ein Hauch des Irrealen und Ungreifbaren anzuhängen schien.
Komponist*innen aus ganz Europa ließen sich von diesem Zustand zwischen Traum und Wirklichkeit inspirieren und schufen Werke, die sich mit der Schilderung von der Nacht, vom Schlaf, von Unheil und Zuversicht, von Gefahr und Geborgenheit befassen. Einige davon werden im Programm des L’Orfeo Barockorchesters zum Erklingen kommen: So beschwört Antonio Vivaldi in seinem „Concerto intitolato La Notte“ den Schauder der Finsternis und diverser aus der Fantasie geborener unheimlicher Gestalten – ein Werk des venezianischen Meisters, das in seinen abrupten Kontrasten zwischen Stille und Aufruhr den Zustand zwischen Schlaf und erschrecktem Erwachen hörbar macht.
Der bekanntlich überaus produktive wie künstlerisch inspirierte Georg Philipp Telemann ist gleich zweimal vertreten: mit einer kunstvollen im französischen Geschmack verfassten Sonate sowie einem farbenprächtigen italienischen Concerto in dem u. a. die Viola d’amore erklingt — ein Instrument, dessen ätherischer Klang der Stimmung des Abends auf das Trefflichste entspricht. Ins eigentliche Frankreich geht es mit der Ouverture aus dem von Jean de Cambefort komponierten „Ballet Royal de la Nuit“ – jenem höfischen Spektakel des Jahres 1653, in dem der jugendliche Ludwig XIV. erstmals als Sonnenkönig auf der Bühne stand. Marc Antoine Charpentier wiederum taucht mit seinem innigen „La Nuit“ die Geburt Christi in nächtliches Dunkel und sanftes Licht zugleich.
Marin Marais, ein Meister der Gambe wie auch der französischen Oper, fügt mit einer „Plainte“ aus seinen Pièces en trio eine klagende, zutiefst persönliche Stimme hinzu, die in „If Love’s a sweet Passion“ aus Henry Purcells „The Fairy Queen“ auf eine seelen- wie stimmungsverwandte Musik trifft – eingebettet in ein mit Tönen gemaltes Reich der Feen, Träume und magischen Verwandlungen.
Beginn
Freitag, 19. Februar 2027 19:30











