L’Orfeo Barockorchester
Seit seiner Gründung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz im Jahr 1996 hat sich das international besetzte L’Orfeo Barockorchester einen Platz unter den führenden Ensembles der Historisch informierten Aufführungspraxis erspielt. Die Synthese aus Repertoire und Pionierarbeit ist ein Markenzeichen der Konzertprogramme und CD-Einspielungen von L’Orfeo. Mit seiner Diskographie, die von der Suite des französischen Barock - einer besonderen Vorliebe des Orchesters - über die Sinfonia des musikalischen Sturm und Drang bis zur Literatur der Klassik und frühen Romantik reicht, setzt das Ensemble regelmäßig Akzente. Darunter einige Ersteinspielungen, ausgezeichnet u.a. von Diapason, Pizzicato (”Supersonic Award”), Le Monde de la Musique, Fono Forum, Radio Österreich 1 (”Pasticcio-Preis”), sowie dem Deutschen Musikpreis “Echo Klassik 2009″.
Hohes interpretatorisches Niveau, Farbenreichtum und Klangsensibilität werden dem Orchester von Publikum und Presse immer wieder bestätigt. Ensemblegeist und die enge Bindung an seine Gründerin und Leiterin Michi Gaigg sind die Basis einer erfolgreichen künstlerischen Arbeit.
L’Orfeo begeistert auch als Opernorchester, wie zuletzt mit Georg Philipp Telemanns Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe, Joseph Haydns Die wüste Insel, Zaide von W.A. Mozart, Georg Anton Bendas Romeo und Julie oder einer Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini (Il signor Bruschino, La scala di seta und La cambiale di matrimonio).
Stationen in letzter Zeit: Lucerne Festival, Salzburger Festspiele, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Tage Alter Musik Regensburg, Festspiele Europäische Wochen Passau, Internationale Haydn Festspiele Eisenstadt, Stuttgart Barock, Theater an der Wien, Festspielhaus Baden-Baden, Kölner Philharmonie, Théâtre de Poissy, Palau de la Música Catalana, Auditorio Baluarte Pamplona, Festkonzert Vatikan (Sixtinische Kapelle) u.v.a.
Opern- und Oratorienprojekte 2011-2012: Georg Philipp Telemann Miriways (erste szenische Produktion seit mehr als 280 Jahren), Georg Friedrich Händel “Brockes-Passion”, W.A. Mozart Betulia liberata.
CD-Neuerscheinungen 2011/12:
- G.Ph. Telemann: Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe (deutsche harmonia mundi),
- Chr.W. Gluck: Sinfonien (cpo),
- Jean-Philippe Rameau: Suiten aus Zais & Hippolyte et Aricie (Capriccio / Crystal Classics)
- G.Ph. Telemann: 3 Ouvertürensuiten für Violine solo und Orchester (TWV 55:G6, g7, E3) mit Elizabeth Wallfisch (cpo), erscheint im Frühjahr 2012
Diskographie 1997-2010:
- Georg Christoph Wagenseil: Sinfonien (cpo)
- Benedict Anton Aufschnaiter: Serenaden aus Concors discordia op. 2 (cpo)
- Ignaz Holzbauer, Sinfonien (cpo)
- J.Chr. Bach: Geistliche Konzerte mit Emma Kirkby (Sopran) und Markus Schäfer (Tenor), cpo
- Anton Fils, Sinfonien (cpo)
- W.A. Mozart: Konzertarien für Tenor mit Christoph Prégardien (cpo)
- Leopold Mozart, Sinfonien (cpo)
- G.Ph. Telemann: Sämtliche Violinkonzerte Vol. 1 & 2 mit Elizabeth Wallfisch (cpo)
- Josef Myslivecek: Sinfonien und Ouvertüren (cpo)
- Ludwig van Beethoven: Mödlinger Tänze - Kontretänze - Deutsche Tänze - Menuette (cpo)
- Johann Caspar Ferdinand Fischer: Le Journal du Printemps op. 1 (cpo)
- Jean-Féry Rebel, Les Élémens - Jean-Philippe Rameau: Suite aus Castor et Pollux (Phoenix Edition)
- G.Ph. Telemann, 3 Orchestersuiten, mit Carin van Heerden (Blockflöte & Leitung), cpo
- J. Haydn, Arie per un’ amante mit Nuria Rial & Margot Oitzinger (deutsche harmonia mundi)
- J. Myslivecek: Sämtliche Bläseroktette & -quintette, mit dem L’Orfeo Bläserensemble (cpo)
- J. Haydn, Die wüste Insel: Spätfassung der Azione teatrale L’isola disabitata Hob. XXVIII:9 (deutsche harmonia mundi)
In Vorbereitung:
“Süße Hoffnung” - Arien und weltliche Kantaten von G.Ph. Telemann mit Dorothee Mields (Sopran)
Franz Schubert, Konzertouvertüren D 470, 556, 590 & 591 (”Im italienischen Stile”), 648, Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485