Pressestimmen | Auswahl

Meilenstein. So hat seit Harnoncourt niemand mehr Schubert gespielt: 
Aufsässig, rhythmusbetont, akzentuiert, dabei aber durchdrungen von einer warmen Klanglichkeit, die auch ganz rund und weich sein kann, mit einer Spielkultur, die schmeichelt, wenn sie will, und die – angeführt von den ausgezeichneten Holzbläsern – immer wieder für aparte Klangmischungen sorgt.
Musik & Theater, Reinmar Wagner

Rocking The Mendelssohn String Symphonies. […] Here comes a recording that’s not content with just playing the music beautifully. Instead, it jumpstarts these works and makes them transcend themselves. You don’t have to concentrate on the music, it grabs you by the lapel.
Forbes.com, The 10 Best Classical Recordings Of 2017, Jens F. Laurson

Wenn jemand geeignet ist, Schubert als Opernkomponist überzeugend zu rehabilitieren, dann diese Interpreten
[Daniel Behle & L’Orfeo unter Michi Gaigg]!
Bayerischer Rundfunk (BR-Klassik), Ursula Adamski-Störmer

[…] mich beeindruckt, wie Michi Gaigg mit ihrem ganz eigenen Stil zu interpretieren mich auch
Schubert anders hören lässt.
Schweizer Rundfunk (SRF2), Lislot Frei

Michi Gaigg ist längst nicht mehr nur als eine der besten Schülerinnen von Nikolaus Harnoncourt zu bezeichnen. Sie ist mit dem Profil ihres L’Orfeo Barockorchesters zu einer kongenialen Nachfolgerin des Concentus-Musicus-Meisters gereift, die längst eigene Wege beschritten hat, was sich auf der vorliegenden CD hören lässt. […]
Diese Gesamtaufnahme von Mozarts Oratorium [Betulia liberata] ist ein Erlebnis: Dramatik wird mit Noblesse und Perfektion vereint. […] Diese Einspielung ist eine Bereicherung im Mozart-Repertoire.
Das Orchester, Iris Hildegard Winkler

[…] L’Orfeo Barockorchester play with an attractive thrust and graininess, with solos well taken and horns ringing out gloriously […] a vivid and dramatic snapshot of this stage [Mozart: Betulia liberata] in the wunderkind’s astonishing development.
Gramophone, David Threasher

Dorothee Mields und das L’Orfeo Barockorchester unter Leitung von Michi Gaigg […] machen – um es einmal zu untertreiben – einfach nur gute Musik.
Fono Forum, Matthias Hengelbrock

A delight from start to finish [Telemann mit Dorothee Mields].
BBC Music Magazine

Am Schluss […] leuchtet und vibriert in melancholischer Schönheit nur mehr die Musik [Telemann: Orpheus].
Frankfurter Allgemeine Zeitung

The lightness and fluidity of these performances, technically impeccable without revealing any of the considerable effort behind that perfection, make one hope that more Bach sacred works will be on the group’s studio docket.
The Washington Post, Charles T. Downey

Star des Abends: Das L’Orfeo Barockorchester kostet unter Michi Gaigg Rameaus exquisite Lautmalereien aus. Begeisterung!
Die Presse, Walter Weidringer

The Orfeo Baroque Orchestra give a vibrant performance of Rameau. Gaigg is a decisive leader who encourages her colleagues to brandish their bows and clip the dotted notes with breathtaking panache […] strikingly idiosyncratic performances.
Gramophone

Galt die Musik der ersten Generation historischer Aufführungspraxis als Klangrede, so scheint sie bei der Geigerin und Dirigentin Michi Gaigg gar zu einem lebendigen Wesen zu werden.
Neue Zürcher Zeitung, Felix Michel

Das L’Orfeo Barockorchester ist im Bereich der historischen Interpretation Alter Musik eine der bemerkenswertesten europäischen Gruppen.
Sonograma Magazine (Spanien)

Seit über 15 Jahren hat sich das in Linz gegründete Orchester einen glänzenden Ruf erspielt. Das österreichische Ensemble gehört mit zu den führenden Orchestern der historisch informierten Aufführungspraxis, das in der langen Zeit von seiner Spielfreude nichts eingebüßt hat: im Gegenteil.
Bayerischer Rundfunk (BR-Klassik), Dirk Kruse

Inzwischen ist ja auch L’Orfeo weit über die Barockzeit hinaus bis zu Schubert vorgedrungen, und so verbinden sich in ihrem Spiel barocke Akzentuierungen und markante Tanzrhythmik mit einem hohen Maß an Klangsinnlichkeit […]
Fono Forum, Arnd Richter

Ein unnachahmliches Pomposo.
Doch was ist das nun für ein Klang, der das L’Orfeo Barockorchester so unverwechselbar macht?
Hört man […] die Aufnahme [von] Georg Philipp Telemanns „Orpheus-Oper“, dann fällt schon in den ersten Takten die direkte, beinahe etwas raue Tongebung auf, die das Geräuschhafte der Darmsaiten und der alten Blasinstrumente als schmückende Farbe im Gesamtklang versteht. Gleichzeitig ist alles frisch und geradeheraus formuliert, pointiert in der rhythmischen Gewichtung, ausgewogen in der Balance der Stimmen mit dem kräftigen Bass-Fundament, den transparenten Mittelstimmen und den warmen, nie oben herausstechenden Violinen.
Bei aller Leichtigkeit bleibt der Klang doch stets geerdet. Michi Gaigg, die hier – wie immer häufiger – die Geige gegen den Taktstock eingetauscht hat, scheint jede Musik von der tänzerischen Bewegung her zu denken. […]
Neue Zürcher Zeitung, Jenny Berg

Das Kontinuum des Linzer Ensembles besteht also nicht nur aus Jahren der Arbeit am Orchesterklang, sondern auch aus einem in dieser Zeit gewachsenen Ensemblegeist.
Musik & Theater, Benjamin Herzog

Wer kann heute noch durch Spielweise, Phrasierung und Klang überraschen, manchmal auch irritieren? Michi Gaigg und L’Orfeo können es.
ORF Radio Ö1, Hans Georg Nicklaus

Wenn Fantasie und Verstand aus den Noten sprießen
Es ist eigentlich nichts Neues und doch immer wieder überraschend, wie es Michi Gaigg mit ihrem L’Orfeo Barockorchester gelingt, scheinbar längst bekannte Musik auf erfrischende Art und Weise so erklingen zu lassen, dass man beinahe dazu gezwungen wird, die Ohren zu spitzen. […]
Da geht es nicht nur um zügige Tempi, um historische Instrumente, um einen schärferen Klang, sondern um das Verstehen und Deuten der emotionalen Aussage und das Zusammensetzen der vielen kleinen Puzzlesteine zu einem faszinierenden Ganzen.
Oberösterreichische Nachrichten, Michael Wruss

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