Pressestimmen

Schubert, großartig
Michi Gaigg hat schon mit ihrer Lesart von Schuberts V. Symphonie aufhorchen lassen, kein biedermeierlich nettes Musizieren, sondern ein Setzen von Tatsachen, von dramatischen Abläufen und schroffsten Gegensätzen. Das hat sie mit ihrem phänomenal agierenden L’Orfeo Barockorchester auch an diesem Abend unternommen. Die Klangkultur war schlicht und einfach großartig. […] Daniel Behle ist noch dazu ein Tenor, der über das perfekte Material für Schubert verfügt […] Faszinierend, wie Behle ganz genau phrasiert, der Musik mit einer Leichtigkeit jedes Quäntchen an Emotionen entlockt. […]
Oberösterreichische Nachrichten, Michael Wruss

Umrahmt wurde das klangselige Potpourri [Schubert-Arien mit Daniel Behle] mit zugehörigen Ouvertüren, denen das von Michi Gaigg geleitete L’Orfeo-Barockorchester dramatischen Impetus verlieh. Das der historischen Aufführungspraxis verpflichtete, erstmals bei der Schubertiade gastierende Ensemble wurde seinem exzellenten Ruf nicht nur in den instrumentalen Vor- und Zwischenspielen gerecht, sondern auch in der auf Klangbalance bedachten Begleitung der in Ausdruck und Farbgebung fein nuancierenden Tenorstimme.
Neue Zürcher Zeitung, Marianne Zelger-Vogt

Michi Gaigg ist längst nicht mehr nur als eine der besten Schülerinnen von Nikolaus Harnoncourt zu bezeichnen. Sie ist mit dem Profil ihres L’Orfeo Barockorchesters zu einer kongenialen Nachfolgerin des Concentus-Musicus-Meisters gereift, die längst eigene Wege beschritten hat, was sich auf der vorliegenden CD hören lässt. […]
Diese Gesamtaufnahme von Mozarts Oratorium [Betulia liberata] ist ein Erlebnis: Dramatik wird mit Noblesse und Perfektion vereint. […] Diese Einspielung ist eine Bereicherung im Mozart-Repertoire.
Das Orchester, Iris Hildegard Winkler

Dorothee Mields und das L’Orfeo Barockorchester unter Leitung von Michi Gaigg […] machen – um es einmal zu untertreiben – einfach nur gute Musik.
Fono Forum, Matthias Hengelbrock

The lightness and fluidity of these performances, technically impeccable without revealing any of the considerable effort behind that perfection, make one hope that more Bach sacred works will be on the group’s studio docket.
The Washington Post, Charles T. Downey

[…] L’Orfeo Barockorchester play with an attractive thrust and graininess, with solos well taken and horns ringing out gloriously […] a vivid and dramatic snapshot of this stage [Betulia liberata] in the wunderkind’s astonishing development.
Gramophone, David Threasher

Galt die Musik der ersten Generation historischer Aufführungspraxis als Klangrede, so scheint sie bei der Geigerin und Dirigentin Michi Gaigg gar zu einem lebendigen Wesen zu werden.
Neue Zürcher Zeitung, Felix Michel

Das L’Orfeo Barockorchester ist im Bereich der historischen Interpretation Alter Musik eine der bemerkenswertesten europäischen Gruppen.
Sonograma Magazine (Spanien)

Seit über 15 Jahren hat sich das in Linz gegründete Orchester einen glänzenden Ruf erspielt. Das österreichische Ensemble gehört mit zu den führenden Orchestern der historisch informierten Aufführungspraxis, das in der langen Zeit von seiner Spielfreude nichts eingebüßt hat: im Gegenteil.
Bayerischer Rundfunk (BR-Klassik), Dirk Kruse

[…] mich beeindruckt, wie sie [Michi Gaigg] mit ihrem ganz eigenen Stil zu interpretieren mich auch
Schubert anders hören lässt.
Schweizer Rundfunk (SRF2), Lislot Frei

Zu den aufregendsten Barockensembles unseres Nachbarlandes Österreich zählt das 1996 gegründete „L’Orfeo Barockorchester“ aus Linz. Unter der Leitung der Barockgeigerin Michi Gaigg haben sie sich zuletzt ganz nach vorne gespielt in der europäischen Alten-Musik-Szene.
Crescendo, Attila Csampai

Inzwischen ist ja auch L’Orfeo weit über die Barockzeit hinaus bis zu Schubert vorgedrungen, und so verbinden sich in ihrem Spiel barocke Akzentuierungen und markante Tanzrhythmik mit einem hohen Maß an Klangsinnlichkeit […]
Fono Forum, Arnd Richter

Doch was ist das nun für ein Klang, der das L’Orfeo Barockorchester so unverwechselbar macht?
Hört man […] die Aufnahme [von] Georg Philipp Telemanns „Orpheus-Oper“, dann fällt schon in den ersten Takten die direkte, beinahe etwas raue Tongebung auf, die das Geräuschhafte der Darmsaiten und der alten Blasinstrumente als schmückende Farbe im Gesamtklang versteht. Gleichzeitig ist alles frisch und geradeheraus formuliert, pointiert in der rhythmischen Gewichtung, ausgewogen in der Balance der Stimmen mit dem kräftigen Bass-Fundament, den transparenten Mittelstimmen und den warmen, nie oben herausstechenden Violinen.
Bei aller Leichtigkeit bleibt der Klang doch stets geerdet. Michi Gaigg, die hier – wie immer häufiger – die Geige gegen den Taktstock eingetauscht hat, scheint jede Musik von der tänzerischen Bewegung her zu denken. […]
Neue Zürcher Zeitung, Jenny Berg

Das Kontinuum des Linzer Ensembles besteht also nicht nur aus Jahren der Arbeit am Orchesterklang, sondern auch aus einem in dieser Zeit gewachsenen Ensemblegeist.
Musik & Theater, Benjamin Herzog

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