Pressestimmen

Aktuelle internationale Rezensionen zu unseren CD-Einspielungen

Europäische Wochen Passau, Burghofspiele im Rheingau, 2. & 3. Juli 2010
W.A. Mozart, Betulia liberata KV 118

Orotorium in zwei Teilen (aufgezeichnet durch Bayern Klassik)
OZIA - Christian Zenker, Tenor
GIUDITTA - Margot Oitzinger, Alt
AMITAL - Barbara Kraus, Sopran
ACHIOR - Markus Volpert, Bass
CABRI & CARMI - Ulrike Hofbauer, Sopran
L’Orfeo Barockorchester
Dirigentin: Michi Gaigg

Passauer Neue Presse, Helmut Gärtner, 5. Juli 2010
“[…] Eine Riege herausragender Solisten gab sich zur Aufführung in der Basilika St. Mauritius in Niederalteich die Ehre: Ulrike Hofbauer und Barbara Kraus, Sopran, Margot Oitzinger, Alt: Ein einziger jubilierender Schlussgesang, und alle vorgetragenen Arien entstanden allesamt vor dem inneren Ohr, vor dem jagenden Herzen, noch einmal neu. Dann die geschmeidig-schöne Tenorstimme von Christian Zenker, nicht zuletzt der tragende Bass von Markus Volpert:
Diesem Sänger-Quintett ist alles Süßliche wesensfremd: Kein Ton passierte ihre zutiefst musikalische Empfindung, der nicht geprüft wäre auf Wahrhaftigkeit. Ein weiterer Glücksfall: das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg, auf hohem interpretatorischen Niveau, mit Farbenreichtum und Klang-Sensibilität. […] Alle Ausführenden haben mit dieser Aufführung bei den Europäischen Wochen ein Meisterwerk Mozarts ins Bewusstsein zurückgeholt.”

Alte Musik im Linzer Schloss, Stuttgart Barock, 1. & 2. Mai 2010
“Fairies, Birds and a Solemn Tune”

Werke von Purcell, Händel, Arne & Linley d.J.
Johannette Zomer, Sopran
Carin van Heerden, Blockflöte u. Oboe
Johannes M. Bogner, Orgel
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Verena Großkreutz, Stuttgarter Nachrichten / Esslinger Zeitung, 4./5. Mai 2010
“Des Herrgotts Tiergarten ist groß. Auch jener der Barockmusik. Da kreucht und fleucht es zwischen den Notenlinien, dass es eine Freude ist. Anders als die nachfolgenden Generationen, die tierische Töne als „niedrig komische Nachäffungen“ verpönten, hatten die Perückenträger daran noch ihr Pläsier. Besonders beliebt: der Kuckuck und anderes Gefieder. Aber auch Fledermäuse, Bienen und Affen waren zu Gast beim L’Orfeo Barockorchester, das beim Festival Stuttgart Barock den gut besuchten Konzertsaal der Musikhochschule mit Werken von Purcell, Händel und anderen Engländern aufmischte.
Zwar stand die Veranstaltung unter dem Motto „Ouvertüren und Arien nach Shakespeare-Texten“, aber Feen und Hexen machten sich rarer als die animalische Fraktion. Nicht nur in Purcells „Monkey‘s Dance“ zeigte das Ensemble auf historischen Instrumenten und unter Leitung seiner Gründerin Michi Gaigg, wie fetzig man im Barock wohl musiziert hat: rhythmisch vibrierend, scharf akzentuiert, sprechend phrasiert und sehr geschmeidig in den Basslinien. [...] Besonders reizvoll gestalteten sich die Arieneinlagen der charismatischen holländischen Sopranistin Johannette Zomer, die über eine angenehm dunkel timbrierte, sonore Stimme verfügt. In Händels „Sweet bird“-Arie und in Thomas Augustine Arnes „Cukoo-Song“ zwitscherte sie koloraturen- und höhensicher um die Wette mit der nicht weniger virtuosen Flötistin Carin van Heerden. Der anregende Konzertnachmittag wurde denn auch freudig bejubelt.”

Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung, 5. Mai 2010
“[…] Die von der Geigerin Michi Gaigg angeführte Originalklangtruppe präsentierte im Konzertsaal der Stuttgarter Musikhochschule Ausschnitte aus Henry Purcells Schauspielmusik zu „The Fairy Queen“. Purcell komponiert vielfältige, oft turbulente und derbe Tanzsätze, die mal die Rüpelszenen aus Shakespeares Sommernachtstraum“, mal die heiter flirrende Atmosphäre der Feen- und Elfenwelt dieses Bühnenklassikers aufgreifen [...] da dürfen die tiefen Streicher druckvoll schrammeln und die Geigen auch mal herrlich unschön spielen.
Beeindruckend ist auch die orchestrale Virtuosität, wenn in halsbrecherischem Tempo figurative Elemente daherrasen. Eingestreut in diesen Tanzreigen waren Lieder und Arietten Purcells, die die niederländische Sopranistin Johannette Zomer mit präsenter, klangschöner Stimme und typisch vibratofreiem, manchmal auch festem Timbre gestaltete. Am eindrucksvollsten war an diesem Abend allerdings Georg Friedrich Händels Arie „Sweet Bird“ aus dem Oratorium „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“. Da überboten sich Johannette Zomer und die Blockflötistin Carin van Heerden in Sachen virtuoser Vogelstimmenimitation, die auch im zweiten Konzertteil bei Thomas Arnes Orchesterliedern wieder zu hören war. Vor allem „When Daisies pied“ war ein eindrucksvoller Beleg der Improvisations- und Gestaltungskunst der beiden Musikerinnen. Programmatisch schloss sich diese Dramaturgie mit Händels Orgelkonzert F-Dur. Johannes Bogner bewies im Solopart nicht nur flinke Finger, sondern zeigte auch, wie unterhaltsam ein Kuckungsruf sein kann, und dass man daraus spannende polyphone Verästelungen gestalten kann.”

Balduin Sulzer, OÖ Krone, 3. Mai 2010
“Das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg servierte springlebendige Musik aus dem alten England. Das sensibel musizierende Orchester und der brillante Orgelvirtuose J. M. Bogner zauberten die Stücke effektsicher in den Saal.”

Domkirche St. Pölten, Brucknerhaus Linz
28. & 29. März 2010
J.S. Bach Johannespassion
Domkantorei St. Pölten
cappella nova graz
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Otto Kargl

Michael Wruss, OÖ Nachrichten, 31. März 2010
“… Das L’Orfeo Barockorchester musizierte ausnehmend schön, begeisterte mit fein gespielten Soli (Bravo den Viole d’amore) …”

Kölner Philharmonie
8. März 2010

Salzburger Kulturtage /
Welser Abonnementkonzerte

27. & 28. Oktober 2009
Werke von J.-F. Rebel, A. Vivaldi und J.-Ph. Rameau
Carin van Heerden, Flauto dolce
L’Orfeo Barockorchester

Marianne Kierspel, Kölner Stadt-Anzeiger, 11. März 2010
Polternde Kobolde
“Wie die Welt aussah, bevor ein Gott sie ordnete, diese Frage trieb nicht nur Haydn im Oratorium “Die Schöpfung” um. Das findige L´Orfeo Barockorchester Linz präsentierte in der Philharmoniereihe “Baroque Classique” gleich zwei Pariser “Chaos”-Musiken, die viel älter sind. Die kühnere hat 1737 die Tanzsinfonie “Les éléments” eröffnet, eine Alterssünde des ansonsten kaum noch bekannten Jean-Féry Rebel. Er riskiert scharfe Cluster des ganzen Orchesters, darüber grelle Piccolos. Das Chaos lichtet sich, Erde und Wasser trennen sich, Geigenfiguren züngeln feurig. Und alsbald gibt die Luft Raum für Suitensätze. Das “Chaos” vorab aber muss damals niederschmetternd geklungen haben. Ob die Pariser die Ouvertüre überhaupt zu hören bekamen, darüber streiten die Gelehrten. Für die virtuosen Linzer war sie jetzt das Herzstück. [...] 1748 folgte Jean-Philippe Rameaus Chaos-Musik, ebenfalls als Ouvertüre, hier zum Ballet héroïque “Zais”. Ein Trommler eröffnet, die Schilderung wird von Pausen zerrissen. Bald aber bevölkern Naturgeister die Erde, bekommen ein gutes Dutzend Tanzsätze je eigene aparte Klangfarben. Mit pointiertem Spiel klärten die Linzer auch, wie Rameau die barocke Affektenlehre hier auf zarte Elfen und polternde Kobolde überträgt. Umso besser passte Vivaldis Flötenkonzert “Il gardellino” als heiteres Naturton-Intermezzo. Die Solistin Carin van Heerden wählte ein glitzerndes Blockflötchen für ihren springlebendigen Stieglitz-Auftritt. Bravos und Zugaben.”

Reinhard Kriechbaum, DrehPunktKultur, 28. Oktober 2009
“Die Salzburger Kulturvereinigung hat jedenfalls eine mutige Sache gestartet: einen vierteiligen Zyklus in der Großen Aula, in dem man etwas mehr erfahren soll über Musik. Der Start am Dienstag (27.10.) ist musikalisch blendend geglückt, denn das L’Orfeo Barockorchester ist ja derzeit erste Sahne, was Originalklang in Österreich betrifft. Das Orchester stellt in seiner spieltechnischen Brillanz locker das Niveau des Concentus Musicus Wien ein. Die Spieldisziplin ist enorm, auch wenn, wie an diesem Abend, die Leiterin Michi Gaigg ausfällt. Dank sei der Konzertmeisterin Julia Huber [...] dass es eh auch so funktioniere, Dank der guten Einstudierung.
[...] Carin van Heerden war zwischen 1993 und 2004 Professorin für Blockflöte an der Universität Mozarteum in Salzburg. Vivaldis berühmtes Blockflötenkonzert “La notte” hat sie zwischen den beiden französischen Suiten mit aller Raffinesse und doch sympathisch uneitel ausgemalt: Die gediegene Verbindung aus solistischem Spiel und engem Vertraut-Sein mit dem Ensemble (die Solistin ist Gründungsmitglied des L’Orfeo Barockorchesters) war aus jedem Takt herauszuhören.”

Carinthischer Sommer /
Attergauer Kultursommer

13. & 14. August 2009
Joseph Haydn (1732-1809)
Die Schöpfung

capella nova graz &
Domkantorei St. Pölten
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Otto Kargl

Wilhelm Rainer, Kleine Zeitung, 14. August 2009
“L’Orfeo, als international gefragtes Ensemble, zusammengesetzt aus Spezialisten für Alte Musik, lotete mit sichtlichem Engagement schlank, griffig, transparent und mit kräftigen Farben die musikalischen Figuren ohne Pathos plastisch aus. Brachte den gestirnten Himmel, Sonne und Mond ebenso zum Leuchten, wie den detailreichen Mikrokosmos der Natur zu hymnischem Singen zum Lob des Allerhöchsten.”

Salzburger Festspiele
Felsenreitschule, 11. August 2009
Joseph Haydn (1732-1809)
The Creation

Salzburger Bachchor
L’Orfeo Barockorchester
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Michael Wruss, Oberösterreichische Nachrichten, 13. August 2009
“Musikalisch war diese Aufführung insofern interessant, weil eine historische Orchesterbesetzung gewählt wurde, die im Gegensatz zur üblichen Aufführungspraxis überdimensional groß war. Mark Minkowski ließ zu seinen Les Musicies du Louvre mit dem oö. L’Orfeo Barockorchester einen weiteren Klangkörper hinzutreten. Beide Orchester verschmolzen auf ideale Weise, die solistischen Agenden wurden gerecht auf beide Ensembles aufgeteilt. Minkowski feuerte mit zündenden Tempi das Geschehen an, sodass die Schöpfung wie im Flug verging und die Pause fast störend war. Durch die dichte Aufeinanderfolge der Sätze entstand ein Vorwärtstreiben, das Spannung erzeugte.”

Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung, 13. August 2009
“Wellen- und Baumrauschen, Vogelgeziepe, Löwengebrüll – all die tönenden Versatzstücke von Haydns “Schöpfung” hebt der Pariser delikat bis grell hervor.
Nicht anders zu erwarten von einem Originalklang-Orchester wie Les Musiciens du Louvre-Grenoble, zu dem sich hier noch das L’Orfeo Barockorchester gesellt; ebenso, wie verschärft mancher Akzent Blech und Kontrabässen entfleucht. Erstaunlich indes, dass es trotz aller Schöpfungsmacht eher selten geschah. Minkowski scheint es um die milden, pastoralen Momente dieses Oratoriums zu tun. Und: Um dessen britische Seite. In der Salzburger Felsenreitschule erklang es darum wieder so, wie schon kurz nach der Wiener Premiere von 1799 in London: in der englischen Fassung, die bereits im Erstdruck enthalten war.”

Gottfried Franz Kasparek, DrehPunktKultur, 12. August 2009
“Wie schon bei der Wiener Uraufführung 1799 befanden sich etwa 120 Instrumentalisten und Sänger am Podium. Gleich zwei hochkarätige Originalklang-Ensembles - Le Musiciens du Louvre-Grenoble und das von Michi Gaigg blendend einstudierte L’Orfeo Barockorchester - ergaben unter der erfrischenden, inspirierenden und oft gar nicht so hurtigen Leitung Marc Minkowskis ein wundersam klangrednerisches symphonisches Orchester. Wie Minkowski die feinsten Details der Partitur herausholt, wie er den Löwen brüllen und die Würmer kriechen lässt, wie er die kühne Einleitung modellieren kann und die lyrischen Stellen durchaus in Richtung Romantik zum Blühen bringt, wie er barocken Chorglanz bruchlos dazu fügt - das begeistert und lässt Haydns Werk als absolut zeitloses Naturgemälde und Lobpreis der Schöpfung erscheinen. Da spielen die zeitgebundenen Textstellen keine Rolle mehr, so herrlich wie am ersten Tag wirkt die Musik.”

Oberstdorfer Musiksommer 2009
Eröffnungskonzert, Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, 31. Juli 2009
“Paris - London: Auf den Spuren von Joseph Haydn”
Werke von J. Haydn, Blasius, Pleyel & J.Chr. Bach
L‘Orfeo Bläserensemble
Leitung: Carin van Heerden

Klaus Schmidt, Augsburger Allgemeine, 3. August 2009
“[...] das auf historischen Instrumenten spielende Ensemble, ein Ableger des Linzer L’Orfeo Barockorchesters, arbeitet die zum Teil hohe Qualität dieser Stücke
feinsinnig, farbenreich und frisch heraus. Selbst ein Marsch mit Militärinstrumenten, den Haydn 1792 in London für den Prinzen von Wales komponierte, wird in der differenzierten Interpretation der Originalklang-Spezialisten zum augenzwinkernden Vergnügen.
Haydns musikalischer Humor scheint auch auf seinen Schüler Ignaz Pleyel (1757-1831) ansteckend gewirkt zu haben. Dessen fünfsätzige Partita in Es-Dur sprüht in der lustvollen L’Orfeo-Deutung vor Geist und Witz.”

Linz09 Kulturhauptstadt Europas
Circus, Bergschlössl Linz, 7. und 8. Juli 2009
Das Chaos und seine Elemente,
Werke von J.-Ph. Rameau, J.F. Rebel und Rudolf Jungwirth
L‘Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg (Rameau, Rebel), Joanne Leekam (Jungwirth)

Franz Zamazal, OÖ Nachrichten, 9. Juli 2009
“Französisches Barock steht bei uns im Schatten von J. S. Bach. Umso wertvoller sind die kompetenten Bemühungen der Dirigentin, dieser Sparte mehr Gehör zu verschaffen. Jean-Philippe Rameaus Suite aus „Zaïs“ (1748) enthält zwei Dutzend Sätze: recht anspruchsvolle Musik, farbig, gefühlvoll, vielsagend und assoziationenreich. Alle Facetten kamen gut zur Geltung, denn das Orchester lieferte konzentriert und mit festem Zupacken viel plastische Aussage.
[...] Bei Jungwirths Orchesterwerk werden in je einem Satz die Luft-, Erd-, Wasser- und Feuergeister mit modernen musikalischen Mitteln eingefangen und zum Klingen gebracht. Dabei spielen die gegensätzlichen Konturen der Sätze mit ihren sprechenden Tonfolgen eine Rolle. Sie sind weniger Melodie und auskomponierte Bilder als Anstoß für Assoziationen. Joanne Leekam hat das Ensemble mit den barocken Instrumenten sicher durch das ungewohnte „Land“ aus Klangfarben und Nuancen bis hin zum ganz leise verlöschenden Finale bei den Feuergeistern geführt. Eine einfallsreiche, moderne und doch verständliche Aussage. Viel Beifall.”

Norbert Trawöger, DrehPunktKultur, 9. Juli 2009
“Michi Gaigg und ihr L’Orfeo bewegten sich nicht nur in ihren heimischen Zeit- und Klanggewässern wie etwa in Rameaus saftig federnder Suite aus “Zais” (1748), die in ihrer groß angelegten Verwirklichung von L’Orfeo ein nach Affekt, Tanzlust und französischen Orchesterfarben süchtig machendes Aphrodisiakum wurde. Jean-Féry Rebels Symphonie de danse “Les Élémens” überraschte 1737 nicht nur mit ihrem initalen “Chaos”-Cluster …
Auch “VIER”, Werktitel der brandneuen Symphonie von dem oberösterreichischen Komponisten Rudolf Jungwirth, bezieht sich auf die vier Elemente. Jungwirth hat damit ein Elementarereignis in mehrfacher Hinsicht geschaffen: Die Sylphen (Luftgeister) werden von den Gnomen (Erdgeister), den Undinen (Wassergeister) und den Salamandern (Feuergeister) gefolgt.
Am ersten Abend klopfte der Regen kräftig auf das Circuszelt, was die mitunter zarte Musik etwas “entkräftet” hat, aber ein sinnliches Erinnern an die reale Kraft eines “wahren” Elements war. Am zweiten Abend hatten die Wassergeister etwas mehr Einsehen und hielten sich zurück. Jungwirth leuchtet die Seelenwände dieser ungreifbaren Geisterwelten in seismographischer Empfindsamkeit aus: Immer in Fluss, auch in der Bewegungslosigkeit huschen diese Kosmen als Vexierbilder in die Ohren, changieren in faszinierenden Farbwelten zwischen Flattements der Traversflöten, gestopften Barockhörnern, darmbesaiteten Flagoletts oder Glissandi aus dem Innenraum des Cembalos. “VIER” erobert damit nicht nur Unter- und Oberwelten sondern führt in ein Farbenreich ein, das durch die alten Instrumente und ihre ungeahnten Farbmischungen hinreißt: eine Symphonie, die mit den Undinen (3. Satz) eine Zauberwelt betreten lässt, die in ihrem orginären und intensiven Schillern, Funkeln und Leuchten das Singen von Regenbögen hörbar machen kann. Joanne Leekam sorgte bei dieser Uraufführung für eine klar atmende Leitung, der das “L’Orfeo” freudvoll zu folgen wusste.”

Theater an der Wien, 12. Juli 2009 /
Oberösterreichische Stiftskonzerte
Stift St. Florian, Marmorsaal, 20. Juni 2009
Joseph Haydn (1732-1809)
Die wüste Insel
Oper in zwei Akten, Hob. XXVIII:9
(Spätfassung der Azione teatrale L’isola disabitata von 1802)
Nuria Rial / Ulrike Hofbauer, Constanze
Barbara Kraus, Silvia
Christian Zenker, Fernando
Reinhard Mayr, Enrico
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Dr. Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, 14. Juli 2009
“Wie eine Opernparodie auf Defoes „Robinson Crusoe“ mutet Pietro Metastasios Libretto zur „Isola disabitata“ von 1753 an. […] Im Theater an der Wien präsentierten Michi Gaigg und ihr Orfeo Barockorchester die deutsche Version von Johann O.H. Schaum, deren hie und da unfreiwillige Komik von einem exquisiten Sängerensemble zur freiwilligen veredelt wurde. […] Während Barbara Kraus mit viel Witz und Spielfreude agierte, ließ Nuria Rial eine makellos schön geführte, hinreißend wohltönende Stimme hören. […] Das Orfeo-Orchester begleitete spielfreudig im auf die Spitze getriebenen Bewusstsein sämtlicher Finessen historischer Aufführungspraxis. Michi Gaigg ist da spürbar auf dem jüngsten Stand der Forschung [… ].”

Marion Eigl, Wiener Zeitung, 14. Juli 2009
“[…] Das L’Orfeo Barockorchester agierte als überzeugender Stimmungsmacher für die Gemütszustände der einzelnen Charaktere. Erwähnt seien die bestens disponierten Hornisten. […].”

Christine Grubauer, Neues Volksblatt, 22. Juni 2009
“Mit ihrem L’Orfeo Barockorchester ist Michi Gaigg bereits 13 Jahre lang erfolgreich bei internationalen Festivals unterwegs und auch als Dirigentin gefragt. Am Samstagabend gestaltete sie bei den Oö. Stiftskonzerten in St. Florian eine musikalisch wie stilistisch außergewöhnlich gelungene konzertante Wiedergabe der zweiaktigen Oper Die wüste Insel des Jahresregenten Joseph Haydn. Wesentlichen Anteil am Gelingen dieses außergewöhnlichen Konzertabends hatten die jungen Gesangssolisten: Ulrike Hofbauer als Constanza und Barbara Kraus als Silvia (beide Sopran), Christian Zenker (Tenor) in der Rolle des Fernando und Reinhard Mayr (Bass) als dessen Freund. Dieses Quartett gestaltete die sanglichen Teile mit variationsreichem Schönklang und konnte vor allem auch mit den sprechgesanglichen Passagen der empfindsamen Liebesgeschichte sprachlich und im Ausdruck punkten. Das Publikum im Marmorsaal des Stiftes war von der seltenen Güte dieser Kunstgattung höchst beeindruckt.”

Franz Zamazal, OÖ Nachrichten, 22. Juni 2009
“[...] Die Dirigentin Michi Gaigg garantierte in St. Florians Marmorsaal mit Wissen, Können und Einfühlungsvermögen eine lebendige, stilsichere und restlos überzeugende Aufführung. [...] Der Instrumentalpart war beim opernerprobten L’Orfeo Barockorchester in besten Händen, auch bei den anspruchsvollen Solopartien. Zum ausgezeichneten Solistenquartett aus schlanken und sauberen, wohlklingenden und koloraturensicheren Stimmen fügten sich die zwei sicheren Soprane Ulrike Hofbauer und Barbara Kraus, der noble Tenor Christian Zenker und der souveräne, mächtige Bass Reinhard Mayr.”

Balduin Sulzer, OÖ Kronenzeitung, 22. Juni 2009
“Zauberhafte Haydn-Oper Die wüste Insel bei den Stiftskonzerten: Das L’Orfeo Barockorchester und ein höchstqualifiziertes Solistenquartett unter Michi Gaigg begeisterten am Samstag mit der konzertanten Aufführung im Marmorsaal Sankt Florian [...] Viel Jubel!”

25. Tage Alter Musik in Regensburg
Alte Kapelle, 28. & 29. Mai 2009
W.A. Mozart, Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 “Linzer Sinfonie”,
Hohe Messe c-moll KV 427
Regensburger Domspatzen
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner (KV 427), Michi Gaigg (KV 425)

Gerhard Dietel, Mittelbayerische Zeitung, 1. Juni 2009
“Der Auftakt im hellen Scheinwerferlicht geriet auch musikalisch glanzvoll. Mozarts „Linzer Sinfonie“ verbreitete dem Jubiläumsanlass gemäß festliche Stimmung, auch wenn Mozart dem pompös inszenierten C-Dur-Jubel seiner Partitur immer wieder schmerzvoll chromatische Wendungen entgegensetzt. Bläserdominiert erklang die Sinfonie in der Interpretation durch das „L’Orfeo Barockorchester“, während der Streicherklang historischem Vorbild gemäß betont schlank blieb. Vom ersten Violinpult gab Konzertmeisterin Michi Gaigg die Impulse für einen Kopfsatz voller Brio und ein spritziges Finale, zu dem ein im Tempo zurückhaltend musiziertes Andante das Gegengewicht bildete.”

Graz, Musikverein für Steiermark, 21.-23. März 2009
Gioachino Rossini, Il signor Bruschino
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Reinhard Kriechbaum, Concerto, April/Mai 2009 / DrehPunktKultur, 26. März 2009
“Rossini im orchestralen Originalklang ist immer eine Begegnung wert: Michi Gaigg und das “L’Orfeo Barockorchester” beschäftigte sich in letzter Zeit sehr intensiv auch mit Tanzmusik, und die so gewonnene Lockerheit kommt gerade im Spielopernfach aufs Schönste zum Tragen: Da ist so viel Flexibilität in den Tempi, dass sich die Sänger wirklich aufs Wort konzentrieren können. Michi Gaigg gibt der Musik Zeit zum Atmen, lässt Begleitfiguren plastisch herausarbeiten. Keine Verzierung in den Singstimmen, die nicht unmittelbar reflektiert würde von den Instrumentalisten.”

Hansjörg Spies, Kleine Zeitung, 22. März 2009
Ohren- und Augenwieden. Michi Gaiggs L’Orfeo Barockorchester trägt die Sänger federnd über alle Klippen. Die bereits in Pesaro festspielerprobte Olga Peretyatko (Sofia) ist eine koloraturmächtige Ohren- und Augenweide. Auf gutem Weg zum Rossini-Tenor ist der Kolumbianer Kirlianit Cortés (Fiorville). Als Gaudenzio orgelt der Koreaner David Park. Bass-Grundgewalt demonstriert der ebenfalls in Graz studierende Josef Pepper (Filiberto). Komik und Stimmbravour bietet Vladimir Chernov als Signor Bruschino. Ein Fest!”

Linz, Alte Musik im Schloss
zu Gast in der Anton Bruckner Privatuniversität
, 17. März 2009
Werke von Fils, Rosetti, Rossini und Mozart
Carin van Heerden, Oboe
Leitung: Michi Gaigg

Franz Zamazal, OÖ Nachrichten, 18. März 2009
“Die Reihe „Alte Musik im Schloss“ ist für das Dienstag-Konzert als Gast in die Bruckner-Uni zurückgekehrt, von der sie seinerzeit durch die Initiative von Prof. August Humer – zumindest geistig – den Ausgang genommen hat.
Die jüngste Begegnung mit dem famosen „L’Orfeo Barockorchester“ unter der inspirierenden Leitung von Michi Gaigg bedeutete auch eine beabsichtigte Konfrontation studierender Jugend aus dem eigenen Haus mit dem international anerkannten Ensemble für eine „Zeitreise durch 50 Jahre musikalisches Europa“.
Und auch die dabei direkt angesprochene Zielgruppe nützte das Angebot reichlich. Im Rahmen des Konzerts wurden die Jahre von 1760 bis 1810 repräsentiert durch eine originelle Symphonie von Anton Fils, ein Oboenkonzert von Antonio Rosetti bzw. Anton Rösler mit der herrlichen Solistin Carin van Heerden, eine übermütige Rossini-Ouvertüre und schließlich Mozarts jungen Geniestreich in der A-Dur-Symphonie KV 201.
Sprudelnde Rasanz
Das Ensemble versteht sich als sattelfeste und eingeschworene Gemeinschaft, von viel Musikalität und virtuosem technischen Können erfüllt. Es liefert kraftstrotzendes Forte, subtile Töne und, wenn nötig, sprudelnde Rasanz – alles Eigenschaften, die zum Markenzeichen des renommierten Orchesters gehören.”

33. Tage Alter Musik in Herne, 15. November 2008
“Tänze des Wiener Biedermeier”
von Beethoven, Schubert und Lanner

Gennady Kuznetsov, Concerto, Februar/März 2009
“Enthusiastisch, expressiv, fröhlich und entspannt zugleich bot das Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg einen Reigen aus Walzern, Ländlern und Contretänzen, zu denen man sich im 18. und 19. Jahrhundert in den unzähligen Wiener Wein- und Bierhäusern drehte. Aber selbst wenn dergleichen heute als “klassisches” Konzertrepertoire präsentiert und wahrgenommen wird, bleibt es doch Gebrauchsmusik für den Tanzboden, Salon- oder Redoutensaal, mögen die Komponisten auch Beethoven oder Schubert heißen.”

20. Internationale Haydntage, 8. September 2008
Eisenstadt, Schloss Esterházy, Haydnsaal
Joseph Haydn, Sinfonien Nr. 81 & 91, Arien für Luigia Polzelli
mit Nuria Rial, Sopran

Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten, 10. September 2008
“[...] ein Höhepunkt des Festivals [...]
Wie herrlich das von Michi Gaigg 1996 gegründete junge Orchester spielen kann, zeigte sich auch in in zwei großen Haydn-Symphonien (Nr. 81 und 91), deren Kühnheit und Originalität sie zu den besten des Komponisten machen.
Mit welcher Ausdruckkraft, Klangdifferenzierung da Haydns oft überraschende, zuweilen sogar im strengen doppelten Kontrapunkt notierte, aber widersprüchliche Einfälle und sein rein im Musikalischen wurzelnder Humor und Witz formuliert wurden, verdient Höchstnoten. Allein wie die (nur vier) ersten Geigen in der sonoren tiefen und in hohen Lagen verschieden klingen können, wie wendig und präzise sie agieren, wie wunderbar die Streicher mit den vorzüglichen BläsersolistInnen balanciert sind, ist große Klasse.”

Konzert im Rahmen der Gluck-Opernfestspiele Nürnberg, 12. März 2008
Werke von Christoph Willibald Gluck, Georg Christoph Wagenseil, Antonio Vivaldi und Joseph Haydn

Martin R. Handschuh, Österreichische Musikzeitschrift, 5/2008
“[...] Dies konnte nur noch das L’Orfeo Barockorchester bei seinem Konzert im Business-Tower der Nürnberger Versicherungsgruppe übertreffen: Unter Michi Gaiggs Leitung entzündete sich ein Feuerwerk historischer Klangkunst, welche nicht nur zwei Gluck-Sinfonien zu einem unerhörten Erlebnis werden ließ, sondern auch mit Werken Vivaldis, Wagenseils und Haydns anrührende wie mitreißende Tonschöpfungen zu Gehör brachte. [...]”

Opernproduktion im Rahmen der donauFESTWOCHEN 2007: Georg Anton Benda, Romeo und Julie

Hans-Jürgen Becker, Concerto, Oktober/November 2007
“L’Orfeo unter Michi Gaigg überzeugte mit ausgewogenem Streicherklang, ungemein duftigem Holzbläserton, empfindsamen Traverso-Akzenten, klangschönen Oboen-Soli, und viel Sinn für kantable Linien […].”

Die Presse, Wien, 8. August 2007
“… Festivalintendantin und Dirigentin Michi Gaigg und ihr L’Orfeo Barockorchester lassen dem Stürmer und Dränger Benda sowohl den nötigen Feinsinn als auch die farbenfrohe Frische angedeihen, die Raritäten erst lebendig macht - eine Begeisterung, die auch auf ihrer neuen CD mit Werken von J.C.F. Fischer zu hören ist. …”

Wiener Zeitung, 7. August 2007
“… Wieder einmal kredenzen die Donaufestwochen im Strudengau eine interessante Rarität: Bendas Werk, 1776 uraufgeführt, ist in seiner Instrumentierung erfindungsreich, stilistisch vielfältig und beinhaltet einen wirkungsvollen Trauergesang …. Richtig berührend wird’s allerdings nur, wenn mitfeingliedriger Finesse musiziert wird. Das ist beim L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg ebenso der Fall wie bei Barbara Kraus, der Julie der Produktion. … Lyrische Passagen gelingen ihr mit Schmelz, Koloraturen und Sprünge gestaltet sie mit schwereloser Musikalität. …”

Eröffnung der donauFESTWOCHEN 2007: L’Orfeo Bläserensemble - Carin van Heerden, Leitung

Oberösterreichische Nachrichten, 30. Juli 2007
“Sommernachtsmusiken
Im malerischen Ambiente des Arkadenhofs von Schloss Greinburg wurden … die DonauFestwochen Strudengau eröffnet … Unter Carin van Heerden spielten Mitglieder des [L'Orfeo] Barockorchesters selbstredend natürlich auf historischen Instrumenten klassische Harmoniemusik. Dabei erlebte die einst große Tradition der Besetzung mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten neue Impulse. […] Das Ganze, höchst lebendig und musikantisch umgesetzt, erfreute die Eröffnungsgäste äußerst delikat, wie man damals wohl zu sagen pflegen mochte.”

10 Jahre L’Orfeo Barockorchester

Schweizer Radio DRS2
“Das L’Orfeo Barockorchester bringt Vergessenes aus Barock und Klassik in die Konzertsäle zurück und spielt es mit Schwung auf alten Instrumenten. Sturm und Drang ist das Motto für seine Ausstrahlung und sein Repertoire. 10 Jahre alt ist das Orchester mit Heimat in Linz, Musik aus dem österreichischen, böhmischen und süddeutschen Bereich eine seiner Spezialitäten.”

Internationale Presse

Online Musik Magazin (www.omm.de)
“… L’Orfeo stellte unter Beweis, dass es derzeit zu den besten Barockorchestern überhaupt zu zählen ist. Die vorzügliche Streicherkultur, in die sich die Bläser und das Basso continuo bestens einfügen, ist wohl kaum zu überbieten.”

Frankfurter Allgemeine Zeitung
“… ein scharfgeschneidertes und leidenschaftliches Mozartspiel.”

Musikalische Aussichten Prag
“Die präzise Wiedergabe des Ensembles verdient die höchste Bewertung.”

Fanfare, USA
“Excellent band, excellent sound.”

Die Burger, Kapstadt
“Die erste Reaktion des Publikums war auffallend: Man spitzte die Ohren und setzte sich auf die Stuhlkante. So wurde jeder von der feinen Artikulation und sensible Phrasierung betört.
Es sind die kleine Dinge die zählen: mal eine wohldurchdachte agogische Betonung, mal die fehlerfreie Technik. Die Musiker sind so flexibel und sensibel, daß Michi Gaigg sie mit der kleinsten Geste lenken kann.”

Diapason de musique
“… L’interpretation de L’Orfeo Barockorchester est d’un grand raffinement …”

Dreiklang Mozart: Oberstdorf, Schloss Kammer, Stift Waldhausen, Villach, 28.-31.07.2006

Das Orchester, November 2006
zu W.A. Mozart, Sinfonie g-moll KV 550: “Erschütternd eindringlich deckt das L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg diese abründige Gedankenwelt auf.”

Requiemvertonungen von Michael Haydn und W.A. Mozart, Mailand, Santa Maria della Passione, 02.05.2006

Corriere della Sera, 5. Mai 2006
“…eines der originellsten und lehrreichsten Konzerte der diesjährigen Mailänder Konzertsaison und sicherlich ihr am besten durchdachter Beitrag zum Mozartjahr … eine faszinierende Gegenüberstellung…”

Jubiläumskonzert 50 Jahre DRS2, CH-Liestal, 28.03.2006

Basler Zeitung, 31. März 2006
“Das Publikum dankte für einen spannenden Konzertabend, der die Kontraste dieser aufregenden Zeit auf höchstem Niveau dokumentierte.”

Berner Zeitung, 30. März 2006
“Mit großer Virtuosität vor allem in den, von schnellen Fingerwechseln gekennzeichneten Passagen, vermochte Carin van Heerden das Publikum zu berühren und pflegte dabei zugleich eine melodiöse Durchsichtigkeit. Das Orchester ließ ihr jederzeit genügend Raum für die solistische Ausgestaltung und begleitete sie umsichtig und kompetent.”

Lange Nacht der Alten Musik, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 18.03.2006

Nürnberger Zeitung, 20. März 2006
“Sehr temperamentvoll und ausgesprochen differenziert spürten die Instrumentalisten dem melodischen Eros des hierzulande kaum bekannten Josef Myslivecek und seiner “Romolo ed Ersilia”-Ouvertüre nach.”

Weihnachtsoratorium 2005 (mit dem Tölzer Knabenchor)

Süddeutsche Zeitung, 23./24. Dezember 2005
“Besser geht’s kaum.”

Neue Luzerner Zeitung, 15. Dezember 2005
“Im L’Orfeo Barockorchester fand Schmidt-Garden den kongenialen Partner für seine Sänger. Das Ensemble musizierte mit tänzerischem Drive und überzeugte im festlich strahlendem Tutti genauso wie in den kammermusikalich besetzten Arien.”

Tage alter Musik Regensburg, 16. Mai 2005

Online Musik Magazin (www.omm.de)
“Das österreichische Orchester unter der Leitung von Michi Gaigg (Violine) eröffnete das Konzert mit Johann Sebastian Bachs erster Orchestersuite. Hier, wie auch nach der Pause mit dem fünften Brandenburgischen Konzert stellte L’Orfeo unter Beweis, dass es derzeit zu den besten Barockorchestern überhaupt zu zählen ist. Die vorzügliche Streicherkultur, in die sich die Bläser und das Basso continuo bestens einfügen, ist wohl kaum zu überbieten.”

Johannespassion 2005 (Collegium Vocale Salzburg, L’Orfeo Barockorchester, Ltg. Michi Gaigg

Die Presse, Wien, 29. März 2005
“… Michi Gaigg, ihr L’Orfeo Barockorchester und das Collegium Vocale Salzburg boten eine expressive, dissonanzgeschärfte auf packender Dramatik basierende Lesart …”

DrehPunktKultur (Salzburger Kulturzeitung), 29. März 2005
“… zum Weinen schön …”

Salzburger Nachrichten, 25. März 2005
“… klangsprachliche Genauigkeit und starker Ausdruck …”

Stuttgart Barock 2004

Stuttgarter Zeitung, 27. April 2004
“Den Hörgenuss vollendeten das L’Orfeo Barockorchester und Michi Gaigg mit hoch differenziertem Spiel. Selbst die erste Sinfonie Mozarts KV 16 wurde von diesem Ensemble in den Adelsstand eines kleinen Meisterwerks erhoben.”

Schwetzingen Festspiele 2003

Il figlio delle selve, Favola pastorale von Ignaz Holzbauer (1753) &
Orchesterkonzert “Mannheimer Schule” mit Werken von Holzbauer, Fils, Dimler, Rosetti und Wagenseil

Die Welt, Berlin, 3. Mai 2003
“… Dass einige von Holzbauers Arien unter die Haut gehen, hat allerdings auch mit der vorzüglichen, kompromislosen Wiedergabe durch das L’Orfeo Barockorchester unter Christoph Spering zu tun.”

Das Orchester, 09/2003
“Das auf historischem Instrumentarium höchst virtuos musizierende L’Orfeo Barockorchester aus Linz ließ keine Möglichkeit aus, die Gegensätze zwischen zupackender, vorwärtsdrängender Dramatik und lyrischer Kontemplation zu schärfen.”