Pressestimmen

aus unseren aktuellen CD-Rezenzionen

20. Internationale Haydntage, 8. September 2008
Eisenstadt, Schloss Esterházy, Haydnsaal
Joseph Haydn, Sinfonien Nr. 81 & 91, Arien für Luigia Polzelli
mit Nuria Rial, Sopran

Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten, 10. September 2008

"[...] ein Höhepunkt des Festivals [...]
Wie herrlich das von Michi Gaigg 1996 gegründete junge Orchester spielen kann, zeigte sich auch in in zwei großen Haydn-Symphonien (Nr. 81 und 91), deren Kühnheit und Originalität sie zu den besten des Komponisten machen.
Mit welcher Ausdruckkraft, Klangdifferenzierung da Haydns oft überraschende, zuweilen sogar im strengen doppelten Kontrapunkt notierte, aber widersprüchliche Einfälle und sein rein im Musikalischen wurzelnder Humor und Witz formuliert wurden, verdient Höchstnoten. Allein wie die (nur vier) ersten Geigen in der sonoren tiefen und in hohen Lagen verschieden klingen können, wie wendig und präzise sie agieren, wie wunderbar die Streicher mit den vorzüglichen BläsersolistInnen balanciert sind, ist große Klasse."

Gerhard Kramer, Wiener Zeitung, 10. September 2008

"[...] mit viel Geschmack und Stilkenntnis musiziert. Ein Sonderlob der exzellenten Oboistin!."

Augsburger Mozartfest 2008, 30. Mai 2005, Kleiner Goldener Saal
Zum 250. Geburtstag von Maria Anna Thekla Mozart, dem "Bäsle"
Werke von Anna v. Schaden/Antonio Rosetti, Leopold und W.A. Mozart
mit Christine Schornsheim, Hammerflügel

Augsburger Allgemeine Zeitung, 2. Juni 2008

"[...] in Leopold Mozarts "Neue Lambacher" und Wolfgangs früher Sinfonie A-Dur (KV 201), wurde die Musik zum Erlebnisbad der Gefühle, wurde sie zur Universalsprache, die durch druckvolle Inbrunst und plastische Expression bezwingende Aussagekraft gewann."

30. Internationale Barocktage Stift Melk, 11. Mai 2008:
Werke von Christoph Willibald Gluck, Georg Christoph Wagenseil, Ignaz Holzbauer
und Jean-Philippe Rameau

Franz Szabo, 5/2008

"Michi Gaigg [...] und ihr L'Orfeo Barockorchester haben den Besuchern der Pfingstkonzerte in Melk schon einige wunderbare Konzerterlebnisse beschert. Ihr diesjähriges Konzert begann mit der Ouvertüre "La Tempête" von Christoph Willibald Gluck. [...] Das fulminante Musikstück stellt die Emotionen der Menschen ins Zentrum, eine der großen Interpretationsstärken von Michi Gaigg, die hier zur Freude der Zuhörer wieder einmal Violine spielend dirigierte. Es folgte ein Orgelkonzert von Georg Christoph Wagenseil [...]. Johannes Maria Bogner brillierte mit reizvollem Orgelklang bei diesem Sturm und Drang Werk [...]. In eine gänzlich andere Welt führte Carin van Heerden, nämlich an die Grenze des technisch Möglichen in Ignaz Holzbauers irrwitzig virtuosem Konzert für Oboe und Streicher d-Moll.[...] Dass die [...] Solistin auch allerschnellste Tonfolgen mit perfekter Klanggebung zu spielen vermag, zeigten die beiden rahmenden Allegrosätze, im berührenden Andante ruhender Schönheit durfte sie blühende Farben zum Pizzicato der Streicher pinseln. [...]

Nach der Pause stürmte Rameaus Suite aus der Oper Castor et Pollux durch die barocken Gemäuer des Kolomanisaals, dass es die Zuhörer von den Sitzen riss. Michi Gaiggs frankophiles Musikgenie zelebrierte das geniale Alterswerk eines Musiktheoretikers [...] mit tänzerischer Lebensfreude, schwungvoller Herzenskraft und prächtigstem Instrumentalklang alter Instrumente und Bögen. Ein Musikfest, wie man es sich schöner für diesen strahlenden Pfingstsonntag nicht hätte wünschen können - Danke!"

Gerhard Kramer, Wiener Zeitung, 13. Mai 2008

"[...] Die Matinee des L’Orfeo Barockorchesters unter der straffen Leitung von Michi Gaigg kulminierte in einer farbenprächtig musizierten Suite aus Rameaus Castor et Pollux."

Konzert im Rahmen der Gluck-Opernfestspiele Nürnberg, 12. März 2008:
Werke von Christoph Willibald Gluck, Georg Christoph Wagenseil, Antonio Vivaldi und Joseph Haydn

Martin R. Handschuh, Österreichische Musikzeitschrift, 5/2008

"[...] Dies konnte nur noch das L'Orfeo Barockorchester bei seinem Konzert im Business-Tower der Nürnberger Versicherungsgruppe übertreffen: Unter Michi Gaiggs Leitung entzündete sich ein Feuerwerk historischer Klangkunst, welche nicht nur zwei Gluck-Sinfonien zu einem unerhörten Erlebnis werden ließ, sondern auch mit Werken Vivaldis, Wagenseils und Haydns anrührende wie mitreißende Tonschöpfungen zu Gehör brachte. [...]"

Alte Musik im Schloss, Linz, 28. Oktober 2007:
Werke von Christoph Willibald Gluck und Jean-Philippe Rameau

Balduin Sulzer, Neue Kronenzeitung, 29. Oktober 2007

"Begeistert akklamierte Matinee mit "Alter Musik" im prallvollen Festsaal des Linzer Schlossmuseums. Staunenswert, wie sich das L'Orfeo Barockorchester und die als Stehgeigerin auftretende Dirigentin Michi Gaigg in den Pulsschlag, Atem, Tonfall, in Artikulation und Klanggestaltungder barocken Musikvorgänge hineinversetzen können. Besonders gelang den Künstlern Rameaus 15-teilige Suite aus "Castor et Pollux" deren sprudelndes Tempo und elegantfedernder Rhythmus die Interpretation in permanente Tuchfühlung zum Wertungsgrad "vollendet" brachte. Werke von Ch. W. Gluck rundeten das Programm ab."

donauFESTWOCHEN 2007: Georg Anton Benda, Romeo und Julie

Hans-Jürgen Becker, Concerto, Oktober/November 2007

"L'Orfeo unter Michi Gaigg überzeugte mit ausgewogenem Streicherklang, ungemein duftigem Holzbläserton, empfindsamen Traverso-Akzenten, klangschönen Oboen-Soli, und viel Sinn für kantable Linien […]."

Die Presse, Wien, 8. August 2007

"... Festivalintendantin und Dirigentin Michi Gaigg und ihr L'Orfeo Barockorchester lassen dem Stürmer und Dränger Benda sowohl den nötigen Feinsinn als auch die farbenfrohe Frische angedeihen, die Raritäten erst lebendig macht - eine Begeisterung, die auch auf ihrer neuen CD mit Werken von J.C.F. Fischer zu hören ist. ..."

Wiener Zeitung, 7. August 2007

"... Wieder einmal kredenzen die Donaufestwochen im Strudengau eine interessante Rarität: Bendas Werk, 1776 uraufgeführt, ist in seiner Instrumentierung erfindungsreich, stilistisch vielfältig und beinhaltet einen wirkungsvollen Trauergesang …. Richtig berührend wird's allerdings nur, wenn mitfeingliedriger Finesse musiziert wird. Das ist beim L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg ebenso der Fall wie bei Barbara Kraus, der Julie der Produktion. ... Lyrische Passagen gelingen ihr mit Schmelz, Koloraturen und Sprünge gestaltet sie mit schwereloser Musikalität. ..."

Oberösterreichische Nachrichten, 6. August 2007

"... Intendantin und musikalische Leiterin Michi Gaigg faszinierte an der "ernsthaften Oper" im Singspielgewand vor allem die kunstvolle Psychologisierung durch das Orchester. ... Dass Michi Gaigg mit ihrem L'Orfeo Barockorchester den richtigen Zugang zu Bendas Partitur fand, war zu erwarten ... und so konnte man sich an den stimmungsvoll ausgearbeiteten Seelenbildern, die fast pantomimisch das Geschehen auf der Bühne nachzeichneten, erfreuen. ..."

Neue Kronenzeitung, 6. August 2007

"... Michi Gaigg sorgt mit ihrem L'Orfeo Barockorchester für einen feingewebt federnden Klangteppich edelster Herkunft. ..."

Franz Szabo, Juli/August 2007

"Ein helles Vergnügen bereitete Georg Anton Bendas anspruchsvolle Musik, die billige Effekte stets vermeidet, sich nie melodisch an den Publikumsgeschmack anbiedert und mit überraschender Komplexität aufwartet. Sie hätte sich keinen kongenialeren Anwalt als Michi Gaiggs Dirigat wünschen können, von ihrer wunderbaren Konzertmeisterin Julia Huber ausdrucksstark unterstützt. Wohl einem Ensemble, das Solistinnen vom Range Carin van Heerdens besitzt, die dem vierstimmigen Trauergesang die zutiefst bewegende fünfte Klagestimme ihrer Oboe hinzufügte. Besonders bei der Ouvertüre fiel auf, um wie viel geballter sich die Klangkraft des Orchesters im Saal konzentrierte, dennoch bleibt der weiträumig atmende Schlosshof der bevorzugte Prunkrahmen für die Opernaufführung."

Auftakt donauFESTWOCHEN 2007: L'Orfeo Bläserensemble - Carin van Heerden, Leitung

Oberösterreichische Nachrichten, 30. Juli 2007

"Sommernachtsmusiken
Im malerischen Ambiente des Arkadenhofs von Schloss Greinburg wurden ... die DonauFestwochen Strudengau eröffnet ... Unter Carin van Heerden spielten Mitglieder des [L'Orfeo] Barockorchesters selbstredend natürlich auf historischen Instrumenten klassische Harmoniemusik. Dabei erlebte die einst große Tradition der Besetzung mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten neue Impulse. […] Das Ganze, höchst lebendig und musikantisch umgesetzt, erfreute die Eröffnungsgäste äußerst delikat, wie man damals wohl zu sagen pflegen mochte."

Niederösterreichische Nachrichten, Woche 31/2007

"Wie unglaublich leicht dieser Klangkörper Musik zu machen versteht, wie er große Emotionen freisetzen kann, zeigte sich gerade auch wieder hier: Unglaubliche Wandlungsfähigkeit, Freude und den mitreißenden Enthusiasmus, diese besondere Musik umsetzen zu dürfen."

Franz Szabo, Juli/August 2007

"Die Zuhörer schienen bezaubert vom romantischen Mischlicht des kühl sinkenden Abends und der warmen Glühlampen, gleichsam beseelt vom Kontrast des musikalischen in sich Ruhens zum herzerwärmenden Strahlen der satten Bläserklänge."

10 Jahre L'Orfeo Barockorchester

Kulturbericht Oberösterreich, Januar 2007

... Michi Gaigg geht mit ihrem Ensemble einen eigenständischen Weg, der gespeist ist aus den Einsichten vieler Jahre voll intensiver Auseinandersetzungen mit der Interpretation Alter Musik. Das Ergebnis bilden ein impulsiver kräftiger Ton mit Schwung und Direktheit, die deutliche Artikulation des Empfindsamen und noch vieler fein differenzierender Nuancen. Vorgefasste Ansichten haben dabei keinen Platz, denn ehrliches Musizieren bestimmt jede Aufführung."

Oberösterreichische Nachrichten, 4. März 2006

Orpheus' Siegeszug"

Schweizer Radio DRS2

Das L'Orfeo Barockorchester bringt Vergessenes aus Barock und Klassik in die Konzertsäle zurück und spielt es mit Schwung auf alten Instrumenten. Sturm und Drang ist das Motto für seine Ausstrahlung und sein Repertoire. 10 Jahre alt ist das Orchester mit Heimat in Linz, Musik aus dem österreichischen, böhmischen und süddeutschen Bereich eine seiner Spezialitäten."

Weihnachtsoratorium 2006 (mit dem Tölzer Knabenchor)
Philharmonie Essen (11.12.), Philharmonie Köln (17.12.), Bielefeld (18.12.), Herkulessaal München (22.12.)

Neue Ruhr Zeitung, 14. Dezember 2006

Der reine Hörgenuss war das, zumal das Timbre der Knaben vorzüglich harmonierte mit dem historisch zarten Klangbild des L'Orfeo Barockorchesters, das seinerseits keine Wünsche offen ließ und wunderbare solistische Farbvaleurs in den Arien und der stimmungsvollen Hirtenmusik beisteuerte."

Kultur in Essen, 14. Dezember 2006

Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!"

Kölner Stadtanzeiger, 19. Dezember 2006

Westfalen-Blatt, 20. Dezember 2006

"Kongenial fügte sich das L'Orfeo Barockorchester auf historischem Instrumentarium ins Bild. Dezentes Affetto, ausgefeiltes Continuospiel, ausgezeichnete Soli - die Liste der Vorzüge ließe sich noch lange fortsetzen..."

Neue Westfälische, 21. Dezember 2006

"... ein exzellentes Orchester."

Dreiklang Mozart, Heidenheim, Brucknerhaus Linz, Konzerthaus Wien, 04.-06.12.2006

Heidenheimer Neue Presse, 6. Dezember 2006

"Manches hat man in Mozarts g-moll-Sinfonie Nr. 40 vielleicht noch nie so gehört: Bläsereinsätze zum Beispiel, die wunderbar über dem Streicherklang schweben, oder die große Kunst der kleinen pathetischen Pausen, oder ein herrlich beschwingtes Menuett - überhaupt eine Frische, die mitreißend war."

Heidenheimer Zeitung, 1. August 2006

"... da entpuppte sich der Klang des grandios vor allen Dingen hörbar miteinander musizierenden Ensembles als geradezu hypnotisch. ... Wenn jemand einfach unbedingt schon ganz bald wiederkommen muss, dann sind das Michi Gaigg und L'Orfeo."

Oberösterreichische Nachrichten, 7. Dezember 2006

"Eine wertvolle Programm-Idee setzte die Oberösterreicherin Michi Gaigg am Dienstag im Brucknerhaus mit ihrem gerade zehn Jahre jungen L'Orfeo Barockorchester um: "Dreiklang Mozart" - Werke von Vater Leopold, Sohn Wolfgang und Enkel Franz Xaver Mozart.
Das Orchester unter der impulsiven Dirigentin fühlte sich wohl und ließ dies hörbar spüren. Vater Leopolds köstliche "Jagdsymphonie" entfaltete mit den vier Naturhörnern handfesten Klang-Kolorit.
Sohn Wolfgang: Die g-Moll-Symphonie (KV 550) wirkte kraftvoll und ausdrucksreich. Sie erklang überdies in sinnvollem Wechselspiel zwischen den Bläsern und Streichern, das nur selten so deutlich zu hören ist. Ergebnis: packend.
Das große Es-Dur-Klavierkonzert von Enkel Franz Xaver wurde von der Japanerin Chie Hirai, einer ausgezeichneten Spezialistin, mit klarem und leicht perlendem Spiel in bester Harmonie mit dem Orchester, mit musikantischem Gespür und mit Virtuosität ohne jeden Selbstzweck anschaulich vermittelt."

Neues Volksblatt, 7. Dezember 2006

"... viel Applaus am Dienstag im ausverkauften Mittleren Saal."

Wiener Zeitung, 9. Dezember 2006

"Die Musik der drei Mozarts brachte das L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg zum Klingen ... getragen von kommunikativer Musizierlust.
... Franz Xaver soll hervorragend Klavier gespielt haben, sein Klavierkonzert op. 25 bestätigt das. Die Japanerin Chie Hirai ließ das Hammerklavier feingliedrig leuchten, knüpfte die Läufe des dritten Satzes zur schillernden Perlenkette.
Flott ging Gaigg die Große g-Moll-Symphonie von Wolfgang Amadeus an ... elegant, lustvoll zupackend begeisterte das Orchester."

Internationale Presse

Online Musik Magazin (www.omm.de)

"... L'Orfeo stellte unter Beweis, dass es derzeit zu den besten Barockorchestern überhaupt zu zählen ist. Die vorzügliche Streicherkultur, in die sich die Bläser und das Basso continuo bestens einfügen, ist wohl kaum zu überbieten."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"... ein scharfgeschneidertes und leidenschaftliches Mozartspiel."

Musikalische Aussichten Prag

"Die präzise Wiedergabe des Ensembles verdient die höchste Bewertung."

Fanfare, USA

"Excellent band, excellent sound."

Die Burger, Kapstadt

"Die erste Reaktion des Publikums war auffallend: Man spitzte die Ohren und setzte sich auf die Stuhlkante. So wurde jeder von der feinen Artikulation und sensible Phrasierung betört.
Es sind die kleine Dinge die zählen: mal eine wohldurchdachte agogische Betonung, mal die fehlerfreie Technik. Die Musiker sind so flexibel und sensibel, daß Michi Gaigg sie mit der kleinsten Geste lenken kann."

Diapason de musique

"... L'interpretation de L'Orfeo Barockorchester est d'un grand raffinement ..."

"Begeisterung über Gaiggs L'Orfeo-Barock" -
Werke von G.Ph. Telemann & J.S. Bach, Linzer Schlossmuseum, 11.10.2006

Oberösterreichische Nachrichten, 13. Oktober 2006

"Das von Michi Gaigg gegründete und geleitete L'Orfeo Barockorchester ist Garant für kultiviertes Musizieren. Dabei kommen der Zauber und die großen sowie kleinen Qualitäten der Partituren voll zur Geltung. Die zusammengeschweißte kleine Gemeinschaft versteht sich auf lebendiges, nie übertreibendes Spiel, ohne dabei einer "Masche" zu folgen. Daher sind feine Differenzierungen sowie ein dem Stückcharakter entsprechendes Tempo selbstverständlich. Das Zuhören bereitet viel Vergnügen."

"Klangzauber und musikalische Anmut" -
Werke von B.A. Aufschnaiter, J.S. Bach und Antonio Vivaldi, Rüsselsheim, Stadtsaal, 23.09.2006

Südhessen aktuell, 25. September 2006

"Musiziert wurde auf höchstem Niveau und mit höchster musikalischer Perfektion. Trotz - oder gerade wegen - der konsequenten historischen Aufführungspraxis mit virbratoarmem, kontrastscharfem und kräftige Ruppigkeiten nicht scheuendem Spiel gerieten Vivaldis Concerto für zwei Violinen und Cello aus L'estro armonico und das 5. Brandenburgische Konzert sowie die C-Dur-Ouvertüre von Johann Sebastian Bach zu Musterbeispielen barocker Musizierfreude. Die Solopartien bei Bach waren hervorragend besetzt und entlockten der Musik so viel erzählerische Anmut, so viel durchaus akzentdornigen Klangzauber, dass man vieles, was man so gut zu kennen glaubte, mit neuer und geschärfter Aufmerksamkeit hörte."

Dreiklang Mozart, Oberstdorf, Schloss Kammer, Stift Waldhausen, Villach, 28.-31.07.2006

Das Orchester, November 2006

zu W.A. Mozart, Sinfonie g-moll KV 550: "Erschütternd eindringlich deckt das L'Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg diese abründige Gedankenwelt auf."

Neue Kronenzeitung, 1. August 2006

"Nicht alle Tage kann man das Abenteuer Musik in solcher Leibhaftigkeit spüren, wie mit dem L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg. Ein unglaubliches, künstlerisches Ereignis!"

Neues Volksblatt, 1. August 2006

"Charakteristisch dafür, wie Gaigg ihr auf alten Instrumenten spielendes Ensemble führt, sind der virtuos abgestimmte Streicher-Klangteppich und feinsinnig agierende Bläser."

Requiemvertonungen von Michael Haydn und W.A. Mozart, Mailand, Santa Maria della Passione, 02.05.2006

Corriere della Sera, 5. Mai 2006

"...eines der originellsten und lehrreichsten Konzerte der diesjährigen Mailänder Konzertsaison und sicherlich ihr am besten durchdachter Beitrag zum Mozartjahr ... eine faszinierende Gegenüberstellung..."

Jubiläumskonzert 50 Jahre DRS2, CH-Liestal, 28.03.2006

Basler Zeitung, 31. März 2006

"Das Publikum dankte für einen spannenden Konzertabend, der die Kontraste dieser aufregenden Zeit auf höchstem Niveau dokumentierte."

Berner Zeitung, 30. März 2006

"Mit großer Virtuosität vor allem in den, von schnellen Fingerwechseln gekennzeichneten Passagen, vermochte Carin van Heerden das Publikum zu berühren und pflegte dabei zugleich eine melodiöse Durchsichtigkeit. Das Orchester ließ ihr jederzeit genügend Raum für die solistische Ausgestaltung und begleitete sie umsichtig und kompetent."

Lange Nacht der Alten Musik, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 18.03.2006

Nürnberger Zeitung, 20. März 2006

"Sehr temperamentvoll und ausgesprochen differenziert spürten die Instrumentalisten dem melodischen Eros des hierzulande kaum bekannten Josef Myslivecek und seiner "Romolo ed Ersilia"-Ouvertüre nach."

Weihnachtsoratorium 2005 (mit dem Tölzer Knabenchor)

Süddeutsche Zeitung, 23./24. Dezember 2005

"Besser geht's kaum."

Neue Luzerner Zeitung, 15. Dezember 2005

"Im L'Orfeo Barockorchester fand Schmidt-Garden den kongenialen Partner für seine Sänger. Das Ensemble musizierte mit tänzerischem Drive und überzeugte im festlich strahlendem Tutti genauso wie in den kammermusikalich besetzten Arien."

"Wer im Musikland den Ton angibt"

Oberösterreichische Nachrichten, 4. Oktober 2005

"Schon längst sind die Frauen in die reine Männerdomäne des Dirigats erfolgreich eingedrungen. Darunter ist auch die aus dem Salzkammergut stammende Michi Gaigg - Chefin des international höchst renommierten L'Orfeo Barockorchesters sowie Intendantin der wunderbaren Festwochen im Strudengau. Ohne sie wäre das Barockland Oberösterreich musikalisch viel ärmer. Eigentlich gebührt ihr längst ein Abo-Zyklus."

donauFESTWOCHEN 2005, W.A. Mozart, Zaide

Die Presse, Wien, 10. August 2005

"Die "kleine" Entführung ganz groß! Mit mitreißender Verve realisierte Michi Gaigg und ihr L'Orfeo Barockorchester die schillernde Partitur und konnte sich auf ein tadelloses Ensemble verlassen."

Wiener Zeitung, 9. August 2005

"Mit Verve und historisch versierter Musizierlust fegten die Musiker unter dem ebenso schwungvoll wie klangsinnlichen Dirigat von Michi Gaigg durch die 15 Nummern von Mozarts Zaide."

Kronenzeitung, 9. August 2005

"Unter der souveränen Leitung von Michi Gaigg lieferte das L'Orfeo Barockorchester in beschwingter Weise die musikalische Unterlage. Die Musiker begeisterten dabei nicht nur auf ihren Instrumenten, sondern standen auch als gut disponierter Chor zur Verfügung."

Oberösterreichische Nachrichten, 8. August 2005

"Michi Gaigg am Dirigentenpult ihres L'Orfeo Barockorchesters lässt impulsiv, dramatisch und ausdrucksstark musizieren und liefert Klänge mit wallendem Blut und Empfindlichkeiten."

Europäische Festwochen Passau 2005

Passauer Neue Presse, 25. Juli 2005

"... das Konzert des L'Orfeo Barockorchesters war ein Ohrenschmaus. Die Musik strotzt nur so vor Spielfreude, was gleichermaßen das Verdienst des glänzenden Orchesters wie der Dirigentin Michi Gaigg ist. Ganz nach den Erfordernissen der musikalisch abwechslungsreichen Partitur fordert sie entschlossen höfische Strenge, tänzerische Verspieltheit oder deutet mit minimalen Gesten im Largo nur noch die gewünschte Gestaltung an."

Orgelfest Zwettl 2005

Niederösterreichische Nachrichten, 27. Juni 2005

"... ein herausragendes Eröffnungskonzert."

Tage alter Musik Regensburg 16. Mai 2005

Online Musik Magazin (www.omm.de)

"Das österreichische Orchester unter der Leitung von Michi Gaigg (Violine) eröffnete das Konzert mit Johann Sebastian Bachs erster Orchestersuite. Hier, wie auch nach der Pause mit dem fünften Brandenburgischen Konzert stellte L'Orfeo unter Beweis, dass es derzeit zu den besten Barockorchestern überhaupt zu zählen ist. Die vorzügliche Streicherkultur, in die sich die Bläser und das Basso continuo bestens einfügen, ist wohl kaum zu überbieten."

Johannespassion 2005 (Collegium Vocale Salzburg, L'Orfeo Barockorchester, Ltg. Michi Gaigg)

Die Presse, Wien, 29. März 2005

"... Michi Gaigg, ihr L'Orfeo Barockorchester und das Collegium Vocale Salzburg boten eine expressive, dissonanzgeschärfte auf packender Dramatik basierende Lesart ..."

DrehPunktKultur (Salzburger Kulturzeitung), 29. März 2005

"... zum Weinen schön ..."

Salzburger Nachrichten, 25. März 2005

"... klangsprachliche Genauigkeit und starker Ausdruck ..."

CD-Rezensionen Josef Myslivecek: Symphonies & Overtures

Concerto - Das Magazin für Alte Musik Juni/Juli 2005

"Der Ensembleleiterin Michi Gaigg ist es gelungen, sich in den sehr persönlichen Stil des Komponisten einzufühlen. Sie versteht es perfekt, in packender Darstellung den Operndramatiker Myslivecek hervorzukehren, weiß aber auch seinen lyrischen Seiten einfühlsam die Stärken abzugewinnen ... Da ist ihr eindeutig eine musikalische Großtat gelungen."

Diapason, Paris - fünf Stimmgabeln

"... un album savoureux, qui nous met l'eau a la bouche ..."

Salzburger Nachrichten, 19. März 2005

"... Michi Gaigg und ihr Orchester verfolgen interpretatorisch einen Weg des kontrastreichen, frischen, plastisch durchformuliereten und formal anschaulichen Musizierens ..."

Oberösterreichische Nachrichten, 3. Februar 2005

"... kaum zu glauben, diese Ähnlichkeit! Sogar jedem musikalschen Amateur wird es auffallen: die Musik auf dieser Doppel-CD atmet die Seele Mozarts. Wobei es in Wahrheit ja umgekehrt der Fall ist. Schließlich war der Komponist Josef Myslivecek bereits 19 Jahre alt, als W.A. Mozart das Licht der Welt erblickte ... das L'Orfeo Barockorchester mit gewohnter Spiel-Lust und Virtuosität ... ein weiteres akustisches Kleinod des mehrfach preisbedachten Orchesters ..."

Styriarte - Die steirischen Festspiele 2004

Die kleine Zeitung, 6. Juli 2004

"Michi Gaigg, die dem Ensemble als geigende Dirigentin vorsteht, stattete Haydns Symphonien "Le matin" und "Le soir" mit neuem Hörgefühl aus, während "Eine kleine Nachtmusik" kaum jemals packender, tänzerischer und animierter hörbar gemacht wurde ..."

Kronenzeitung, 6. Juli 2004

"Haydn und Mozart waren beim L'Orfeo Barockorchester bestens aufgehoben."

53. Deutsches Mozartfest in Augsburg

Concerto - Das Magazin für Alte Musik, Juli/August 2004

"Minuziöse Detailarbeit und feinste Streichervaleurs kennzeichneten die L'Orfeo-Interpretation der g-Moll-Sinfonie KV 550 in der Klarinettenfassung - ein oft gehörtes Werk, das dennoch in gänzlich neuem Licht erschien."

Stuttgart Barock 2004

Stuttgarter Nachrichten, 27. April 2004

"Das L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg spielte so leichtfüßig und mit derart durchgestalteter Phrasierung, wie es unter historisch orientierten Ensembles zum guten Ton gehört - und präsentierte mit der ersten Sinfonie des achtjährigen Mozart ein Stück, das jeden verstummen lassen dürfte, der seinen Sprössling für eine musikalische Hochbegabung hält."

Stuttgarter Zeitung, 27. April 2004

"Den Hörgenuss vollendeten das L'Orfeo Barockorchester und Michi Gaigg mit hoch differenziertem Spiel. Selbst die erste Sinfonie Mozarts KV 16 wurde von diesem Ensemble in den Adelsstand eines kleinen Meisterwerks erhoben."

Internationale Barocktage Stift Melk 2003

Die Presse, Wien, 11. Juni 2003

"Als österreichisches Ensemble von technischer Reife, hoher Spielfreude und warmem fülligem Klang war am Pfingstmontag Michi Gaiggs L'Orfeo Barockorchester mit Bach, Wagenseil und Rameau zu hören."

Schwetzingen Festspiele 2003
"Il figlio delle selve", Favola pastorale von Ignaz Holzbauer (1753) &
Orchesterkonzert "Mannheimer Schule" mit Werken von Holzbauer, Fils, Dimler, Rosetti und Wagenseil

Die Welt, Berlin, 3. Mai 2003

"... Dass einige von Holzbauers Arien unter die Haut gehen, hat allerdings auch mit der vorzüglichen, kompromislosen Wiedergabe durch das L'Orfeo Barockorchester unter Christoph Spering zu tun."

Das Orchester, 09/2003

"Das auf historischem Instrumentarium höchst virtuos musizierende L'Orfeo Barockorchester aus Linz ließ keine Möglichkeit aus, die Gegensätze zwischen zupackender, vorwärtsdrängender Dramatik und lyrischer Kontemplation zu schärfen."