Aktuelles
Konzertübertragung auf Radio Ö1:
Dienstag, 1. November 2011, 19.30 Uhr
Georg Friedrich Händel: Solomon, Oratorium, HWV 67
Cornelia Horak, Miriam Feuersinger und Martina Daxböck, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Mezzosopran
Daniel Johannsen, Tenor
Lukas Kargl, Bass
cappella nova Graz
Domkantorei St. Pölten
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Otto Kargl
(aufgenommen am 11. September im Dom zu St. Pölten im Rahmen des “Festivals Musica Sacra 2011″)
Präsentation: Gustav Danzinger
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Schuberts orchestermusikalischer Stammbaum –
das L’Orfeo Barockorchester feiert 15. Geburtstag · Konzerte und CD-Einspielung
„Wir mussten unweigerlich bei Franz Schubert landen“, ist die Dirigentin Michi Gaigg überzeugt. „Es war der natürlichste und direkte Weg.“ Bei den Vorbereitungen für die Jubiläumssaison ihres L’Orfeo Barockorchesters fand die Orchesterleiterin in den Partituren von Schuberts Sinfonien und Ouvertüren nahezu das ganze stilistische Repertoire wieder, an dem L’Orfeo in den 15 Jahren seines Bestehens seine unverkennbare musikalische Sprache herausgebildet hat: die von der Tradition des Tanzes bestimmte innere Architektur der Franzosen, deren Weiterentwicklung durch die Mannheimer Schule, den Melodienreichtum der Italiener und Mozart, der aus all dem schöpft – nichts weniger als „das Terroir, auf dem Schuberts Orchestermusik gewachsen ist und in dem auch L’Orfeos vieler Orts gepriesene Elastizität, Geschmeidigkeit und Klangsinnlichkeit wurzeln.“
Zum 15. Geburtstag von L’Orfeo wird daher in Zusammenarbeit mit der Neuen Schubert-Ausgabe Tübingen ein bis dato einzigartiges Projekt in Angriff genommen: die sich auf den Erkenntnissen der historisch informierten Aufführungspraxis und der Arbeit mit autographen Quellen begründende CD-Einspielung (dhm/Sony Music) von Schuberts Sinfonie Nr. 5 und der größtenteils noch nie auf originalem Instrumentarium aufgenommenen Ouvertüren D 470, 556, 590 & 591 („im italienischen Stile“) sowie D 648. Das CD-Projekt wird von Konzerten beim Oberstdorfer Musiksommer und den von Michi Gaigg geleiteten donauFESTWOCHEN im strudengau begleitet.
„Schubert bildet“, so Michi Gaigg im Interview, „eine wichtige Brücke zwischen (Wiener) Klassik und Romantik“, wobei das gegenüberliegende Ufer (zumindest damals, vor 1820) noch nicht erreicht worden sei. Demzufolge spreche „ihr Schubert“ noch immer die Sprache der musikalischen Affektenlehre, die schon davor in der Oper ihren absoluten Höhepunkt erreicht hatte - wenngleich die Bedeutung der musikalischen Affekte schon zur Zeit Schuberts einiges von ihrer Direktheit eingebüßt hatte und in ein neues Gewand geschlüpft war. Bei Schubert trägt diese Bekleidung übrigens ganz eindeutig weibliche Züge, wodurch sich seine Musik insbesondere von der seines Zeitgenossen Beethoven, des Revolutionärs, abhebt. „Seine Musik schaut nach innen, ist Poesie, Dichtung, umschreibt die menschlichen Leidenschaften, blickt in die Abgründe der menschlichen Seele.“
Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und laden Sie herzlich ein, mit uns Franz Schubert in „neuen Kleidern“ zu begegnen.
Oberstdorfer Musiksommer (Eröffnungskonzert) · 28. Juli 2011
donauFESTWOCHEN im strudengau, Stiftskirche Waldhausen · 31. Juli 2011
15 Jahre L’Orfeo Barockorchester · Im italienischen Stile
Margot Oitzinger, Mezzosopran
L’Orfeo Barockorchester · Michi Gaigg, Dirigentin
Franz Schubert: Konzertouvertüren D 470, D 590 & 591 Im italienischen Stile; Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Joseph Haydn: Arie per un’amante. Einlagearien für Mezzosopran und Orchester
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Crescendo 4/2011 (Juni bis August 2011)
Die wichtigsten CDs des Monats, ausgewählt von ATTILA CSAMPAI:
Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Orchestersuiten aus Zais & Hippolyte et Aricie
„Zu den aufregendsten Barockensembles unseres Nachbarlandes Österreich zählt das 1996 gegründete ‚L’Orfeo Barockorchester‘ aus Linz. Unter der Leitung der Barockgeigerin Michi Gaigg haben sie sich zuletzt ganz nach vorne gespielt in der europäischen Alten-Musik-Szene: Ihren internationalen Anspruch unterstreicht auch ihr neuestes, der noch immer unterschätzten Bühnenmusik des französischen Barockmeisters Jean-Philippe Rameau gewidmetes Album: Da haben sie die Instrumentalstücke aus der Tragédie lyrique ‚Hippolyte et Aricie‘ und dem heroischen Ballett ‚Zaïs‘ zu zwei 19teiligen Orchestersuiten zusammengefasst.
Derart verdichtet, kommt die Schönheit und innere Vielfalt von Rameaus farbenprächtiger, ungemein eleganter Orchestermusik fast noch besser zum Vorschein als in den ausladenden Opern. Das ganze Arsenal an Tanztypen, an szenischen Topoi und dramatischen Effekten, das die Versailler Hofmusik auf ihrem Höhepunkt erreicht hatte, wird dabei lustvoll ausgebreitet. Und Michi Gaigg und ihre ‚orpheischen‘ Mitstreiter gehen wieder mit einem tänzerischen Schwung und einer rhythmischen Präzision zu Werke, dass man sofort angesteckt wird von ihrer Spielfreude, ihrer glasklaren Diktion, die uns auch etwas vom Lebensgefühl dieser längst vergangenen Kunstform vermitteln.“
Weitere Rezensionen finden Sie hier.
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SWR2, Sonntag, 5. Juni 2011 | 20.03 Uhr
Telemann Orpheus
Am Sonntag Abend schlägt auf SWR2 die Stunde des Musiktheaters. In der Regel wird ein vollständiges Werk gesendet, begleitet von notwendigen aber kurzen Kommentaren. Die jüngste Opernaufnahme des L’Orfeo Barockorchesters unter Michi Gaigg – Telemanns Orpheus – steht am 5. Juni am Programm.
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WDR 3 TonArt, Donnerstag, 19. Mai 2011 | 15:05 Uhr
Ein Herz für das Barocke - Michi Gaigg
Österreich ist ein kleines Land. Seine Musikszene ist aber weltweit bekannt. Hier gibt es die traditionelle Hochglanz-Klassik der Wiener Philharmoniker oder der Wiener Staatsoper aber auch verschiedene Subkulturen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich entwickelt haben - zum Beispiel die sehr lebendige „Alte Musik“-Szene.
Dazu gehört ein kleines Ensemble aus Linz, das immer wieder mit neuen Repertoire-Entdeckungen und seinem lebhaften und elastischen Spiel auf sich aufmerksam macht: das L’Orfeo Barockorchester. Geleitet wird es seit 15 Jahren von der Geigerin und Dirigentin Michi Gaigg.
In diesen Tagen ist ihre neueste Produktion erschienen: eine CD mit den Orchestersuiten zu „Zais“ und „Hippolyte et Aricie“ von Jean-Philippe Rameau. Eine echte Herzensangelegenheit für Michi Gaigg, wie sie WDR 3 TonArt verraten hat.
Ein Beitrag von Jan Ritterstaedt
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Freitag, 6. Mai 2011: die Neue Zürcher Zeitung gratuliert L’Orfeo zum 15-jährigen Bestehen und würdigt den “hörbar individuellen Charakter” seiner Musizierweise sowie die “verdienstvolllen Entdeckungsreisen” seiner mittlerweile bei 21 Aufnahmen angekommenen Diskographie:
“Ein unnachahmliches Pomposo” von Jenny Berg
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hr 2 kultur, Donnerstag, 14. April 2011, 20:05 Uhr
“Die Hoffnung des Wiedersehens”
Dorothee Mields, Sopran
Martin Jopp, Violine
Carin van Heerden, Oboe d’amore
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg
Arien, weltliche Kantaten und Solokonzerte von G.Ph. Telemann
(Radioübertragung des hr 2 kultur Lunchkonzertes vom 13. März 2011)
Georg Philipp Telemann war als barockes Universalgenie in allen Gattungen zuhause, die das Musikleben damals kannte. Er kannte nicht nur alle Instrumente aus eigener praktischer Betätigung, sondern wusste auch um Gesangstechniken und beherrschte alle musikalischen Formen in Perfektion. 1721 siedelte Telemann von Frankfurt nach Hamburg um, wo er nicht nur das Amt des Musikalischen Direktors der fünf großen lutherischen Stadtkirchen übernahm, sondern auch die musikalische Leitung der berühmten Oper am Gänsemarkt. Er komponiert selbst zahlreiche Opern, aber was Telemann vor allem auch auf die Bühne brachte, waren Erfolgsstücke seines Vorgängers Reinhard Keiser, die er durch eigene kompositorische Einlagen anreicherte, wie es damals Usus war. Die “Hoffnung des Wiedersehens”, die das L’Orfeo Barockorchester im Lunchkonzert vorstellt, besteht aus genau solchen neuen Einlagen Telemanns für bereits bestehende Opern – für dieses Programm zu einer ganz neuen Geschichte zusammengestellt.
Mit einem Programm voller Italianità startet das L’Orfeo Barockorchester ins Jahr seines 15-jährigen Bestehens und begibt sich dabei in Maribor und Gstaad auf eine virtuelle Grand Tour nach Venedig, Rom und Neapel: Mit Nuria Rial – L’Orfeo verbindet mit der Sopranistin eine längere erfolgreiche Zusammenarbeit, prämiert u.a. mit einem ECHO Klassik – und Counter Carlos Mena widmen sich zwei führende Interpreten ihrer Generation Pergolesis Stabat Mater. Weiters am Programm: Werke von Antonio Vivaldi, Alessandro Marcello und Arcangelo Corelli.
Vorschau Konzerte und CD-Veröffentlichungen: Nach den Berühmtheiten des Alto Barocco und Konzerten in Wels und Frankfurt – inklusive CD-Einspielung – mit Dorothee Mields und weltlichen Kantaten von Telemann, beschließt L’Orfeo unter Michi Gaigg mit La cambiale di matrimonio seine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini in Graz.
Ebenso bringt das Frühjahr die nächste CD-Neuerscheinung mit Telemanns farbenreicher Opernvertonung Orpheus (dhm/Sony Music), gefolgt von Gluck-Sinfonien (cpo) und französischem Barock mit Suiten von Jean-Philippe Rameau (Capriccio / Crystal Classics).
Nähere Informationen finden Sie in unserem Konzertkalender.
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Der Herbst 2010 bringt uns aktuell viel Sonne und (in absehbarer Zeit) erneute Radioauftritte in Bayern Klassik und Österreich 1:
In der Sendereihe
Concertino - Aufnahmen im Originalklang:
Erstklassige Einspielungen und Mitschnitte auf Originalinstrumenten - ein Musikerlebnis der besonderen Art wochentags zur Mittagszeit
am Donnerstag, den 21.10.2010 von 13.05 - 14 Uhr in Bayern Klassik:
Musik aus CD-Aufnahmen des L’Orfeo Barockorchesters: Johann Caspar Ferdinand Fischer, Suite C-dur op. 1 Nr. 8, Ignaz Holzbauer, Symphonie Es-dur op. 3 Nr. 1, Leopold Mozart “Die Bauernhochzeit”, sowie
in der Sendereihe
Aus dem Konzertsaal
an Allerheiligen, Montag, den 01.11.2010 um 19.30 Uhr in Radio Ö1:
Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt, HWV 54
mit Miriam Feuersinger und Martina Daxböck, Sopran
Stefanie Irányi, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Markus Volpert und Matthias Helm, Bass
cappella nova graz
Domkantorei St. Pölten
L’Orfeo Barockorchester
unter der Leitung von Otto Kargl
(aufgenommen am 11. September im Dom zu St. Pölten im Rahmen des “Festivals Musica Sacra 2010″). Präsentation: Gustav Danzinger
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Radio Ö1 Festspielsender 2010
überträgt am Donnerstag, 02. September 2010 um 10:05 Uhr (in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)
von den Innsbrucker Festwochen 2010
das Festkonzert vom 21. August 2010 im Dom zu St. Jakob in Innsbruck mit
Ulrike Hofbauer, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Markus Volpert, Bass
dem Festival Chorus & L’Orfeo Barockorchester
unter der Leitung von Michi Gaigg
auf dem Programm:
Johann Sebastian Bach: Missa g-Moll, BWV 235
Johann Joseph Fux: Missa Corporis Christi, KV 10
Präsentation: Bernhard Trebuch
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Eine Stunde L’Orfeo auf Radio Bayern Klassik
In der Sendereihe
Concertino Aufnahmen im Originalklang:
Erstklassige Einspielungen und Mitschnitte auf Originalinstrumenten - ein Musikerlebnis der besonderen Art wochentags zur Mittagszeit
bringt der Bayerische Rundfunk am Dienstag, den 13.07.2010 von 13.05 - 14 Uhr in Bayern Klassik einen Querschnitt preisgekrönter CD-Einspielungen des L’Orfeo Barockorchesters.
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Bejubeltes Frankreich-Debüt des L’Orfeo Barockorchesters unter Michi Gaigg
Mit einer kleinen Retrospektive seiner jüngsten CD-Erfolge und einem ersten Vorgeschmack auf einen Programmschwerpunkt ab Herbst 2011 feierte das Linzer Orchester unter Dirigentin Michi Gaigg kürzlich mit großem Erfolg sein Frankreich-Debüt am renommierten Gastspielhaus Théâtre de Poissy, nahe Paris:
Joseph Haydn – Arie per un amante (deutsche harmonia mundi / Sony Music) und Ludwig van Beethoven Tanzmusik (cpo) stimmten ein auf Franz Schubert.
Als gleich zu Beginn die Akkorde und fließenden Melodien jener Schubertschen Konzertouvertüre erklangen, die einst Alfred Einstein als denkbar beste Einleitung eines Zauberstückes von Ferdinand Raimund beschrieb, war die Situation sofort klar: Hier bewegt sich L’Orfeo interpretatorisch wie programmatisch gesehen ganz auf heimatlichem Boden. Große Begeisterung im Saal, drei Zugaben beschließen einen Abend voller poetischer und tänzerischer Noten.
OÖ Nachrichten 22.05.2010, Reportage aus Poissy
Fotos © Nicolas Jouandet/1835
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Michi Gaigg dirigiert Rossinis La scala di seta im Grazer Musikverein für Steiermark
Giulia hat heimlich Dorvil geheiratet, der ihr jede Nacht über eine seidene Leiter seine Aufwartung macht. Giulias Vormund Dormont plant jedoch eine Hochzeit seines Mündels mit Blansac. In der Folge muss Giulia zahlreiche Anstrengungen unternehmen, um ihren ungewollten Verehrer wieder loszuwerden.
Nach der reizenden Aufführung von Rossinis Il signor Bruschino im März 2009 wird Thomas Mittmann, langjähriger Spielleiter der Hamburgischen Staatsoper, auch die Grazer Erstaufführung von La scala di seta inszenieren. Für die Bühne zeichnet der in Graz wohlbekannte Frieder Klein verantwortlich, die reizenden Kostüme stammen von Tanja Aranovych.
Michi Gaigg wird wieder mit ihrem L’Orfeo Barockorchester musizieren, darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen und -hören mit den jungen Gesangstalenten Michaela Adamcová, Kirlianit Cortés und David Park. In der Hauptrolle wird Trine Lund zu erleben sein, die neben Moritz Gogg und David McShane auf der Bühne stehen wird.
Aufführungen:
Sa., 17. April 2010
So., 18. April 2010
Mo., 19. April 2010
19.45 Uhr, Kammermusiksaal
(Werkeinführung: jeweils 19.15 Uhr im Foyer)
Radioübertragung:
So., 2. Mai 2010, 20.04 Uhr, Radio Steiermark
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Zum Jahresauftakt 2010 macht L’Orfeo mit gleich zwei CD-Neuerscheinungen von sich hören:
Von unserem Traditionslabel cpo wurde auf den 11. Januar gelegt: das lang ersehnte Erscheinen der Debut-CD des 2007 aus dem L’Orfeo Barockorchester hervorgegangen, gleichnamigen Bläserensembles. Unter der von Publikum wie Presse hochgelobten Leitung von Carin van Heerden (siehe auch die aktuelle Katalog-CD von cpo mit Ouvertürensuiten von Telemann) erklingen Sämtliche Werke des Mozartfreundes Josef Myslivecek für Bläseroktett und -quintett (Ersteinspielung auf historischen Instrumenten bzw. Weltersteinspielung): Oper ohne Worte voll süddeutsch-böhmischer Klang- und Melodienseligkeit - mit einer gehörigen Portion Italien!
Am 29. Januar folgt unser jüngster Partner am Plattenmarkt, deutsche harmonia mundi (Sony Music). Gemeinsam freuen wir uns auf eine weitere Einspielung mit Musik von Joseph Haydn: Nach der mit einem Echo Klassik und dem Pasticcio-Preis von Radio Ö1 prämierten CD Arie per un’amante geht es dieses Mal um den Besuch einer (nahezu) unbewohnten, wüsten Insel.
Musikalisch folgen wir (erstmals auf einen Tonträger gebannt) der deutschsprachigen Spätfassung dieser von Metastasio erdichteten azione teatrale und zwar in Form jenes musikalischen Dramas, an das der siebzigjährige Genius zuletzt seine komponierende Hand legte. Freuen auch Sie sich auf ein Werk von höchster dramatischer Dichte zwischen musikalischem Sturm und Drang und klassizistischer Ausgewogenheit, auf die Wiedervereinigung zweier durch Schiffsbruch und Piraterie getrennter Liebender und das junge Glück derer, die ihnen am Nächsten stehen…
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Zum Abschluss des Haydn-Jahres 2009 wurde das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg für seine CD Arie per un’amante (dhm/Sony Music) mit dem Pasticcio-Preis von ORF Radio Ö1 ausgezeichnet:
„… eine der aus Anlass des Haydnjahres 09 entstandenen vielen Haydn CDs wollten wir am Ende dieses Jahres küren und da ist die Wahl nach etlichen Vergleichen nicht zum ersten mal auf das L’Orfeo Barockorchester gefallen, das (wie schon häufiger) in Zusammenarbeit mit Solisten seine ganz besondere Wendigkeit, technische und stilistische Präzision hier wieder unter Beweis stellt.
Aber der Preis gebührt auch den Sängerinnen Nuria Rial, heuer schon mit dem „Echo“-Preis als Nachwuchskünstlerin des Jahres geehrt, und Margot Oitzinger, geborene Grazerin, ebendort ausgebildet und vor allem im Bereich des Barockgesangs mehrfach ausgezeichnet“ – heißt es in der Jurybegründung.
Der Pasticcio-Preis wird jeden letzten Donnerstag im Monat in der Sendung Pasticcio auf ORF Radio Ö1 für eine herausragende CD aus Österreich vergeben.
Jury: Helmut Jasbar, Alfred Solder, Hans Georg Nicklaus (alle ORF Ö1), Marie-Therese Rudolph (Musikdramaturgin) und Carsten Fastner (Falter).
Das L’Orfeo Barockorchester wurde bereits 2003 für seine Einspielung von Mozarts Konzertarien für Tenor (mit Christoph Prégardien) mit dem Pasticcio-Preis ausgezeichnet.
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Schweizer Radio DRS2, Musikmagazin, Samstag, 5.12.2009, 09.38 Uhr
Die Geigerin aus Salzburg wird mehr und mehr zur Dirigentin. In einer Probepause in der Luzerner Jesuitenkirche erzählt sie, wie sie ihr L’Orfeo Barockorchester durch Festivals, Jubiläumsjahre und Krisenzeiten dirigiert und dabei frisch und munter bleibt. (Redaktion und Moderation: Gabriela Kägi)
Podcasts dieser Sendung stehen nach der Erstausstrahlung für vier Wochen zur Verfügung.
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Wir freuen uns mit Nuria Rial, Echo Klassik - Preisträgerin des Jahres 2009
Die Sopranistin wurde für die gemeinsam mit dem L’Orfeo Barockorchester produzierte Einspielung Joseph Haydn - Arie per un’amante (dhm / Sony Music) mit dem renommierten Musikaward Echo Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres – Gesang ausgezeichnet.
Echo Klassik-Preisverleihung (www.echoklassik.de)
Live-Übertragung aus der Dresdner Semperoper, 18. Oktober 2009, 22 Uhr im ZDF
Pressestimmen zur CD-Einspielung
Joseph Haydn Arie per un’ amante
Nuria Rial, Sopran · Margot Oitzinger, Mezzosopran
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg
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L’Orfeo Barockorchester mit Mozarts „Linzer Sinfonie“ im BR - Bayerisches Fernsehen
Sonntag, 25. Oktober 2009, 12.00 Uhr
Festkonzert 25 Jahre Tage Alter Musik Regensburg
Übertragung vom 29. Mai 2009, Alte Kapelle, Regensburg
Regensburger Domspatzen
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Roland Büchner (KV 427); Michi Gaigg (KV 425)
Das L’Orfeo Barockorchester eröffnete zu Pfingsten gemeinsam mit den Regensburger Domspatzen die Jubiläumsaugabe des traditionsreichen Festivals für Alte Musik. Auf dem Programm standen Mozarts Große c-Moll-Messe KV 427 sowie dessen Sinfonie C-Dur KV 425 „Linzer Sinfonie“.
Ende Oktober 1783 und auf der Reise von Salzburg nach Wien und macht Wolfgang Amdeus Mozart mit seiner Frau Constanze Station beim Grafen Johann von Thun-Hohenstein in Linz. „Dienstag als den 4. November“ - so schreibt er an Vater Leopold – „werde ich hier im Theater academie geben. - und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich hals über kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muß.“
Das beeindruckende Ergebnis jener 6-tägigen intensiven Arbeit des Komponierens und Kopierens, die Sinfonie in C-Dur (KV 425), sollte später den Namen des Ortes ihrer Entstehung und Uraufführung erhalten: Linz.
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Lucerne Festival 2009
12. September 2009
Luzern, Jesuitenkirche, 19.30 Uhr
Werke von J.-F. Rebel, A. Vivaldi, J. Haydn und J.-Ph. Rameau
Carin van Heerden, Blockflöte
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg
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Premiere bei den Salzburger Festspielen:
In einer umjubelten Aufführung von Joseph Haydns Oratorium The Creation versammelten sich am
11. August 2009 unter dem Dirigat von Marc Minkowski die gebündelten Kräfte des
Salzburger Bachchores, der Musiciens du Louvre sowie des L’Orfeo Barockorchesters
zu einem Originalklang in symphonischer Dimension in der ausverkauften Felsenreitschule.
Weitere Projekte mit den “Kollegen” aus Grenoble sind bereitsangedacht…
Zu den Pressestimmen.
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Am 31. Juli 2009 eröffneten Carin van Heerden und das L’Orfeo Bläserensemble den Oberstdorfer Musiksommer mit einem Programm außergewöhnlich besetzter Harmoniemusik aus dem Paris und London des späten 18. Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt Werke des vor 200 Jahren verstorbenen Joseph Haydn standen.
Lesen sie das Interview, das Carin van Heerden zum Eröffnungskonzert gegenüber der Allgäuer Zeitung gab: Ohrwürmer zum Picknick
PS: Der Bayerische Rundfunk brachte am Freitag, 7. August 2009 um 18.05 Uhr in BR 4 Klassik einen Mitschnitt dieses musikalischen Sonderereignisses.
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29. Mai 2009, 20.05 Uhr, Live auf Bayern 4:
L’Orfeo Barockorchester eröffnet die 25. Tage Alter Musik in Regensburg mit einem reinen Mozart-Programm:
Mozarts große, unvollendete c-Moll-Messe gilt als Pendant zum “Requiem”. Der Komponist ist jungvermählt und lebt in Wien, freischaffend. Und die Opernaufträge kommen! Wozu komponiert er dann eine Messe? Vermutlich hat er es für seine Frau getan, Constanze, die dann auch bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Constanze hat er ohne Einwilligung des Vaters geehelicht. Um sie diesem vorzustellen, unternimmt er 1783 eine Reise nach Salzburg. Auf dem Rückweg macht er Station in Linz, wo er angehalten wird, eine “academie” zu geben. “Weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen.” Es wird die “Linzer”.
W.A. Mozart, Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 “Linzer Sinfonie”,
Hohe Messe c-moll KV 427
Regensburger Domspatzen
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner (KV 427), Michi Gaigg (KV 425)
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3sat, Samstag, 21.03.2009, 20.15 Uhr & Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, 11 Uhr
Joseph Haydn: “Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt”
Ein 3sat-Abend zum Auftakt des Haydn-Jahrs 2009
Mit Patricia Petibon, Paul Badura-Skoda, Mischa Maisky,
den Wiener Sängerknaben, den Wiener Philharmonikern u.a.
Gestaltung: Augustine Wöss und Karina Fibich
… und Auschnitten des Konzerts vom 8. September 2008
im Rahmen der Internationalen Haydntage in Eisenstadt:
Joseph Haydn: Arien für Luigia Polzelli
mit Nuria Rial, Sopran
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg
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“… ein herzliches Vergelt’s Gott, besonders auch dem Orchester und den Solisten, die uns den Originalklang der Mozartzeit wieder geschenkt haben.”
aus der Ansprache S.H. Papst Benedikt XVI. zum Konzert anläßlich des
85. Geburtstages von Domkapellmeister em. Apostol. Protonotar Prof. Dr. h.c. Georg Ratzinger
am 17. Januar 2009 in der Sixtinischen Kapelle des Vatikanpalastes zu Rom
Auf dem Programm stand
W.A. Mozarts Messe c-moll KV 427
Es sangen und musizierten:
Simona Saturova & Stella Doufexis, Sopran
Robert Buckland, Tenor
Wilhelm Schwinghammer, Bass
Die Regensburger Domspatzen
L’Orfeo Barockorchester
Leitung: Roland Büchner
17.01.09, 17.50 Uhr: LIVE-Übertragung durch Centro Televisivo Vaticano (CTV)
18.01.09, 12 Uhr: TV-Übertragung im Bayerischen Fernsehen (BR)




